Festspielhaus Baden-Baden entscheidet über Osterfestspiele

Baden-Baden (dpa/lsw)  Die Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden stehen wegen der Corona-Pandemie weiter auf der Kippe - bis Anfang März will das Haus entscheiden, in welcher Form sie stattfinden können. «Die Osterfestspiele stehen weiter unter der Kuratel der Unsicherheit», sagte Intendant Benedikt Stampa am Mittwoch. Doch noch gebe man nicht auf.

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Benedikt Stampa, Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, schaut in die Kamera.

Insgesamt sei das Problem für das Festspielhaus nicht so sehr, wann, sondern wie es nach dem Lockdown wieder öffnen dürfe. In einem Haus mit 2500 Plätzen sei beispielsweise eine Öffnung für nur 100 Zuschauer nicht darstellbar. «Mit etwa 500 Menschen hätten wir eine auskömmliche Grundlage», sagte Stampa. «Wir wollen ja wirtschaftlich überleben.» Die Solidarität durch private Spender und auch das Land sei umwerfend gewesen.

Derzeit werde wegen der Unwägbarkeit durch Corona sehr flexibel und kurzfristig geplant, sagte Stampa weiter. Man hoffe inständig, dass spätestens die Pfingstfestspiele stattfinden könnten. Im Sommer solle zudem erstmals eine Open-Air-Übertragung ermöglicht werden, bei der die Zuhörer im Park der Kurstadt «mit Picknickkörben und Decken die Puccini-Oper «Tosca» auch im Freien erleben könnten.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-479095/2


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