Wo die künstlichen Kinder herkommen

Assamstadt  Sie stellen in ihrem Keller realistische Babypuppen her, sind damit deutschlandweit Marktführer – und müssen sich mit Neid und Hass von Puppen-Fans im Internet auseinandersetzen. Ein Besuch bei den Fernikorns in Assamstadt.

Von Julia Weller

Reborn
Die Werkstatt der Fernikorns. Foto: Julia Weller

Durch sechs Überwachungskameras blickt Anette Fernikorn in die Welt. Sie schaut zu, wie der DHL-Bote im Hof einparkt. Er bringt keine Pakete, er holt welche ab. „Gute Reise“, murmelt Fernikorn. Wieder ein paar Kinder, die sie der Welt geschenkt hat.

In ihrer Kellerwerkstatt hängt ein Stoff-Storch, Schnuller baumeln von der Decke. Anette Fernikorn holt zwei Köpfe aus dem Ofen. Die Unternehmerin stellt sogenannte Reborn-Puppen her, täuschend echt aussehende Kleinkinder aus Kunststoff. Heute entsteht Ethan: leicht geöffneter Schmollmund, Speckfalten an den Oberschenkeln.

Manche behandeln Puppen wie echte Kinder

Auf der Videoplattform YouTube kann man erwachsenen Frauen dabei zusehen, wie sie ihre Reborn-Puppen spazieren fahren, wickeln oder auf dem Spielplatz schaukeln lassen. „So einen Hunger hat mein Babylein!“, schreibt eine Frau auf Facebook und postet ein Foto ihrer Puppe, die am Daumen nuckelt. „Immer soooo müde, mein Michael“, schreibt eine andere. Und jemand kommentiert: „Wie süß ist das denn, komm knuddeln.“

In Anette Fernikorns Keller wird nicht geknuddelt. Ein Akkubohrer stößt in Ethans Plastiknase, einmal links und einmal rechts. In wenigen Stunden wird man die Puppe kaum mehr von einem echten Baby unterscheiden können. Auf einem Schreibtisch liegen Pinsel und Paletten bereit, die Farbtöpfchen haben Namen wie „Nagelweiß“, „Flesh 07“ oder „Hautton 2“. In der Mitte des Raumes steht ein alter Holztisch, komplett mit künstlichen Haaren bedeckt. Ein Laptop darauf zeigt die Bilder der Überwachungskameras: Einfahrt, Haustür, Terrasse 1, Terrasse 2, Kellertreppe, Garten. „Wir kriegen hier sonst nicht viel von draußen mit“, sagt Anette Fernikorn.

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Eine fertige Rebornpuppe. Foto: Julia Weller

Sie waren nicht immer in diesem Keller. Angefangen hat alles fünf Kilometer entfernt in der Küche ihres alten Hauses. Da schob Anette Fernikorn abends die Pizza in den gleichen Ofen, mit dem sie tagsüber Körperteile aus Vinyl trocknete. Aber aus dem Kleingewerbe wurde ein Familienunternehmen, und die Familie hatte irgendwann keine Lust mehr auf Puppenhaare auf der Pizza. Also zogen sie in ein größeres Haus. Der helle Keller ist zur Hälfte Werkstatt und zur Hälfte Puppenstube: Bei den Fenstern liegen ein Dutzend fertiger Reborn-Babys in Stubenwagen, Bettchen und Brutkästen. Andi, 320 Euro. Rocky, 420 Euro. Victoria, 549 Euro. Frühchen, Neugeborene mit Nabelschnur, Kleinkinder – auch ein Baby mit dunkler Haut gibt es. Anschauungsobjekte, falls mal Kunden vorbeikommen. Was so gut wie nie vorkommt.

Mutter und Sohn arbeiten zusammen

Dafür schauen ab und zu echte Kinder durch die Kellerfenster herein: Anette Fernikorns Enkelinnen, die im Garten spielen. Wann immer ein heller Schrei in den Keller dringt, hält die Oma inne. Der Akkubohrer schweigt, sie lauscht. Alles in Ordnung, nur ein Spiel. Der Blick bleibt noch ein paar Sekunden bei den Kamerabildern, dann wendet sie sich wieder Ethan zu. Jede einzelne Ader malt Anette Fernikorn mit Spezialfarben in das Vinyl-Gesicht. Er bekommt eine knautschige Nase, unter beiden Augen zieht Fernikorn in sanftem Rot Falten ein. Sie kennt sich aus mit dem Hautbild von Babys. Schaut ja auch in jeden Kinderwagen, sagt Sohn Marcel Fernikorn.

Marcel ist Anettes erwachsener Sohn und Mitgesellschafter der „Puppen wie echt GbR“. Oder, wie er es sagt: „Mutter ist die Chefin, ich bin der Chef.“ Während Anette Fernikorn vor allem für das Künstlerische zuständig ist, kümmert sich Marcel Fernikorn um den Verkauf. Vor sieben Jahren kündigten beide ihre Jobs und starteten das Mutter-Sohn-Unternehmen. Mittlerweile sind sie nach eigenen Angaben deutsche Marktführer im Verkauf lebensechter Puppen.

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Eine fertige Rebornpuppe. Foto: Julia Weller

Und die Kunden? „Ganz normale Leute“, sagt Anette Fernikorn. Frauen, die Reborns wie reale Kinder behandeln, seien in der Minderheit. Marcel Fernikorn sagt immer: Stell einem erwachsenen Mann ein ferngesteuertes Auto hin und er will sofort damit spielen. Seine Kundinnen hätten früher vielleicht Porzellanpuppen gesammelt, heute sammeln sie eben künstliche Kinder. Auf dem Tisch liegt ein Aktenordner mit allen Aufträgen, nach und nach arbeiten die Fernikorns sie ab. Sie kommen kaum dazu, auf Vorrat zu produzieren.

Das war vor einigen Jahren noch anders. Anette Fernikorns damals fünfjährige Enkelin wünschte sich ein Geschwisterchen. Bei einer Bekannten sah Fernikorn zum ersten Mal eine Reborn-Puppe und wollte sofort eine für die Enkelin. Fernikorn fing an zu basteln und hörte gar nicht mehr auf.

Von Ebay zum eigenen Versandhandel

Irgendwann hatte sie so viele Puppen gemacht, dass ihr Sohn sagte: „Mutter, das geht so nicht, du musst welche loswerden.“ Das erste Baby, das auf Ebay landete, hieß Lara. „Süßes Rebornbaby mit Stimmmodul“, Startgebot ein Euro. In den letzten Minuten saß die ganze Familie vor dem Computer. Die Gebote kletterten über 100 Euro, die Kosten der Puppe waren gedeckt. Am Ende ging Lara für 121 Euro weg, der Käufer schrieb in seiner Bewertung: „Alles gut gelaufen, gerne wieder.“ Und so verkauften die Fernikorns wieder und wieder.

„Bei den ersten Puppen, die sie verkauft hat, hat sie geheult“, erinnert sich Marcel Fernikorn. Dafür freuten sich andere: „Eine ganz Süsse Maus, total schön, ich flipp gleich aus!!!!! Grosses Lob!!!!“, schrieb die Frau, die „Reborn baby Loren noch echter geht nicht“ ersteigert hat. Die Fernikorns sammelten etliche positive Ebay-Bewertungen, bis Marcel irgendwann einen eigenen Onlineshop eröffnete. Einen Euro im Monat kostete die Website zu Beginn, die Puppen darauf 200. Ein oder zwei Puppen verkauften sie monatlich. Bis Anette Fernikorn am Muttertag 2011 einen Anruf bekam.

Die Familie war zur Feier des Tages in den Edelfinger Hof gegangen – ein Tagungs- und Landhotel, vier Sterne, mit schwäbischer und fränkischer Küche. Der Anlass: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte den ersten Bericht über den Familienbetrieb veröffentlicht. Es gab Rinderfilet, wie immer. Die Fernikorns stießen an und Marcel scherzte: „Jetzt fehlt nur noch, dass das Fernsehen kommt.“ Und irgendwann zwischen Sekt und Nachspeise klingelte Anette Fernikorns Handy: Focus TV. Ein paar Monate später waren die Fernikorns im Fernsehen.

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Ein solcher Volltorso aus Vinyl kann gegen Aufpreis dazubestellt werden. In der Basis-Variante besteht der Körper aus Stoff. Foto: Julia Weller

Nach der Ausstrahlung des Beitrags gingen 50 Bestellungen an einem einzigen Tag ein. „Es ist explodiert“, sagt Marcel Fernikorn. Das Mail-Postfach war voll, Anette Fernikorn schaltete den Laptop aus und stellte ihn in die Ecke. Sie rief ihren Sohn an und sagte: „Marcel, ich kann nicht mehr.“

Marcel Fernikorn hat immer schon verkauft. Er war sogar mal Vorwerk-Vertreter – Staubsauger und so, richtig mit Ding-Dong an der Haustür. Als seine Mutter vor ihrem Postfach kapituliert, ist er Angestellter in einem Vodafone-Shop in Heilbronn. Sein Chef gibt ihm zwei Wochen Urlaub, er arbeitet die Mails ab und stellt einen Hinweis auf die Website: Zurzeit zu hohe Nachfrage, keine neuen Bestellungen mehr möglich. Und er packt beim Puppenmachen mit an. „Da haben wir gemerkt, dass es ganz gut funktioniert mit uns beiden und dass ich auch ein Händchen dafür habe“, erinnert er sich. Wenig später kündigte er.

Der Tag beginnt um sechs Uhr früh

Während Marcel Fernikorn erzählt, hat sich seine Mutter an den großen Holztisch gesetzt. Sie hustet und sticht Haare in Köpfe. Anette Fernikorn ist krank, seit einigen Wochen schon, aber sie ist eben auch ihr eigener Arbeitgeber. Also arbeitet sie. Manchmal steht sie um fünf oder sechs Uhr morgens schon im Keller, färbt Gesichter und Körperteile oder schneidet Kleinkindfrisuren. Ob die 57-Jährige irgendwann in Rente gehen und keine Puppen mehr machen möchte? „Kann ich mir nicht vorstellen. Aber ich muss auch die Muße haben.“

Es gibt Tage, da geht sie in den Keller und hat die Muße nicht. Dann macht sie Routinearbeiten, zum Beispiel das stundenlang dauernde Einstechen der Kopfhaare. „Und wenn ich mal gar keinen Bock auf Puppen habe, gehe ich in die Stadt und kaufe Babyklamotten.“ Im Sommer sitzen die Fernikorns auch mal im Garten und basteln dort. „Früher haben wir uns an den See gesetzt“, sagt Anette Fernikorn. „Aber jetzt haben wir ja einen Pool“, sagt Marcel Fernikorn.

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Sogar die Fußnägel sind einzeln aufgemalt. Foto: Julia Weller

Sie haben außerdem: einen Whirlpool, zwei Terrassen, drei Grills, einen Nissan GTR und mehr Fernseher als Bewohner. Neun Geräte haben sie, für sechs Personen. Vor zwei Jahren sind sie hierher nach Assamstadt (Main-Tauber-Kreis) gezogen. Auf dem brachen Nachbargrundstück sind Überreste eines Schrottplatzes zu erkennen, überall liegt Sperrmüll herum. „Wir haben unser Haus ganz billig bekommen“, sagt Marcel Fernikorn, „das wollte keiner haben.“

Der Ofen im Keller läuft den ganzen Tag, vor der Tür zum Atelier steht ein Feuerlöscher. Ob beim Einbrennen der Farben giftige Dämpfe austreten, weiß hier niemand so genau. Aber noch seien ja alle gesund, sagt Marcel Fernikorn. „Alexa, stell den Timer auf zehn Minuten“, kommandiert seine Mutter. Der Sprachassistent passt darauf auf, dass kein Puppenteil im Ofen verbrennt. „Früher hatten wir eine Eieruhr“, sagt Fernikorn, „aber die hat mal geklingelt und mal nicht.“ Auf Alexa können die Fernikorns sich verlassen. Genauso wie ihre Mitarbeiterin. Normalerweise beschäftigen die Fernikorns immer mindestens eine Aushilfe auf 450-Euro-Basis, vor Weihnachten sogar zwei. „Viele in der Reborn-Community werfen uns vor, Fließbandarbeit zu betreiben“, sagt Marcel Fernikorn. „Dabei haben wir nur die Abläufe optimiert und wir sind eben zu dritt.“

Im Internet tauschen sich Reborn-Mütter aus

Was er mit der „Reborn-Community“ meint: Auf Facebook gibt es Fanseiten und Gruppen mit Tausenden Mitgliedern. Die bekannteste Gruppe heißt „Rebornbabys Germany“, dort werden Babys weiterverkauft oder Fachwissen ausgetauscht. Eine Frau fragt, wie andere Reborn-Mütter es im Urlaub machen: „Zahlt ihr im Hotel für das Kind mit oder nicht?“ Reborns sind ein teures Hobby.

Zwischen 300 und 400 Euro kosten die meisten Fernikorn-Puppen – am Muttertag gibt es zehn Prozent auf alles. Kunden können sich das Baby gegen Aufpreis nach Wunsch zusammenstellen: Junge oder Mädchen; Stoffkörper, Bauchplatte oder Volltorso. Es gibt Stimmmodule mit Geschrei, Gebrabbel oder beidem. Anette Fernikorn gestaltet auch Puppen nach Vorbild echter Babyfotos – 419 Euro kostet es, sich das eigene Kind oder Enkelkind in der Basisvariante nachbauen zu lassen.

Anette Fernikorn füllt einen Puppenkopf mit Watte.

Manche Kunden können gar nicht genug bekommen. Eine ältere Dame zum Beispiel bestellt schon von Anfang an regelmäßig neue Puppen, sie zahlt immer in Raten. Bis sie eines Tages ins Wohnzimmer kommt und ihren Mann tot im Sessel findet. Sie greift zum Telefon und ruft als erstes bei den Fernikorns an – um sich zu entschuldigen, dass sie die Puppe diesen Monat nicht bezahlen kann, weil sie Beerdigungskosten tragen muss. Die Frau habe auch Fotos von den Fernikorns in der Wohnung hängen. „Irgendwie beängstigend“, sagt Marcel Fernikorn. Aber auch cool. Und, das ist ihm wichtig: Die meisten Käufer seien „ganz normale Leute“.

Dann erzählt er von einem Kunden/Kundin, bei dem Fernikorn den Schrägstrich mitspricht. „Das ist ein Mann, fühlt sich aber als Frau“, erklärt er. Der Therapeut, der die Geschlechtsangleichung betreut, habe Reborns empfohlen, um Muttergefühle kennenzulernen. Er kaufte 13 Puppen in einem halben Jahr. Der Therapeut wollte einschreiten, aber 13 ist nun einmal eine Unglückszahl – also durfte noch eine letzte, vierzehnte Puppe her.

Ausnahmekunden, sagen die Fernikorns. Die Geschichten hinter den meisten Bestellungen kennen sie nicht. „Aber ich wünsche den Babys immer eine gute Zukunft“, sagt Anette Fernikorn. Ihr Lieblingsmodell heißt Andi, ein schlafendes Kind.

In der Schweiz haben die Fernikorns eine Kundin, die so viele Reborns hat, dass sie sich das Nachbarhaus als Puppenstube dazugekauft hat. Ein Michael-Schumacher-Fanclub hat den Rennfahrer als Baby bestellt, einen Uli Hoeneß hat Anette Fernikorn auch schon rebornt. Nur eines macht sie nicht: tote Kinder nachbauen. Einmal haben die Fernikorns so eines verkauft, auf ausdrücklichen Wunsch der Mutter. Doch das Reborn lag genauso im Bettchen wie ihr totes Kind damals, die Mutter konnte den Anblick nicht ertragen. „Seither mach ich keine toten Kinder mehr“, sagt Anette Fernikorn. Ihr Sohn zündet sich eine Zigarette an.

Psychologen schätzen positiven Effekt für kinderlose Paare

Marcel Fernikorn hat keine emotionale Bindung zu den Puppen – eher der Auto-Typ, sagt er. Wenn Frauen ihre Bestellungen persönlich bei den Fernikorns abholen, bleiben die Ehemänner oft im Eingang stehen. Dann führt Marcel Fernikorn ihnen seinen Sportwagen vor. Die Kundinnen nehmen derweil ihre neue Puppe in den Arm, halten sie wie ein richtiges Baby und stützen das Köpfchen. „Aber es ist kein Kinderersatz“, sagt Anette Fernikorn immer wieder.

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Eine fertige Rebornpuppe. Foto: Julia Weller

Trotzdem haben sie erst gestern eine Puppe an ein Pärchen verschickt, das keine eigenen Kinder bekommen kann. In den USA, wo Reborns schon seit den 90er Jahren im Trend sind, schreiben viele Psychologen den Puppen positive Effekte für Demenzpatienten, Kinderlose und Trauernde zu. An der Kellerwand hängt ein selbstgemaltes Bild, „Danke“ steht in dicken Buchstaben darunter. In der Online-Community der Puppenfreunde findet sich dagegen viel Hass.

Zum Beispiel am 24. Mai: Da beschwert sich eine Frau auf Facebook, dass sie mit einer Puppe der Fernikorns unzufrieden sei.  Das Baby habe einen Fleck unter dem Auge. Mehr als drei Stunden lang brechen Kommentare über den Beitrag herein, in dem sich auch andere Käuferinnen über die „Puppen wie echt GbR“ beschweren.

„Ich reborne auch seit 2007, aber so etwas würde ich meiner Kundschaft nicht verkaufen“, schreibt eine Frau. „Die ist nirgends schön. Da muss der Macher sich schämen“, kommentiert eine andere. „Wir haben hier so viele tolle Rebornerinnen. Warum kauft ihr überhaupt bei solch einer Firma“, fragt jemand. Eine einzige Nutzerin schreibt, dass sie mit der Arbeit der Fernikorns immer zufrieden war – und erntet selbst beleidigende Kommentare.

Hasskommentare sind auch Publicity

Zwei Wochen später beim Mittagessen hat Anette Fernikorn für die Diskussion nur noch ein müdes Lachen übrig. „Absoluter Schwachsinn“, sagt sie. „Das ist zu 90 Prozent Gehetze von anderen Rebornern“, sagt ihr Sohn und beißt in seine Pizza. „Das sind so liebevolle Puppen und die müssen das so bös machen“, sagt Anette Fernikorn, knüllt die Alufolie ihres Döners zusammen und macht sich wieder an die Arbeit. „Auch wenn es schlechte Publicity ist“, sagt sie – „es kommen genug Bestellungen.“

Fernikorn muss Ethans Körperteile noch füllen, sie zusammensetzen, ihn anziehen und fürs Fotoshooting drapieren. Er wird in den Online-Shop eingestellt werden und früher oder später irgendeine Frau davon überzeugen, 420 Euro wert zu sein. Wenn Fernikorn ihn für den Versand zu seiner neuen Mutter verpackt, wird sie nicht mehr weinen.

Während sie zugeknotete Socken voll Mineralgranulat in Ethans Bauch steckt, kommt Fernikorns Enkelin in den Keller. Die Fünfjährige will mit Freunden zum Spielplatz radeln. Fernikorn setzt ihr den Helm auf, zieht ihn fest, „fahrt vorsichtig“. Sie kann nicht mitkommen, sie muss bei Ethan bleiben. Durch die Überwachungskamera sieht sie zu, wie ihre Enkelin davonfährt.

 


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