Maori-Schnitzwerk reist von Tübingen in seine Heimat

Tübingen (dpa/lsw)  Ein Schnitzkunstwerk aus Neuseeland kehrt von Tübingen in seine Heimat zurück. Das sogenannte Poupou war vom britischen Seefahrer James Cook nach Europa gebracht worden. Wie die Universität Tübingen am Dienstag mitteilte, verleiht sie das Schnitzwerk aus ihrer ethnologischen Sammlung an das Tairawhiti Museum in Gisborne. In einer Sonderausstellung soll es dort an den ersten Kontakt zwischen Europäern und Maori erinnern.

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Die indigenen Bewohner Neuseelands betrachten solche Wandtafeln nicht als Kunstobjekte, sondern als Symbole ihrer Ahnen, die sie spirituell verehren. Vor 250 Jahren hatten die Maori eine solche Tafel als Gastgeschenk an einen der Teilnehmer der ersten Südsee-Expedition Cooks überreicht.


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