Künstlerin Christa Näher erhält Hans-Thoma-Preis

Stuttgart (dpa/lsw)  Die Künstlerin Christa Näher hat den mit 10 000 Euro dotierten Hans-Thoma-Preis 2019 erhalten. Die Jury lobte das Werk der Malerin als tiefgründig: «In ihrer Malerei spürt man die Referenz an die großen Meister des Barock, aus der Malerei der Niederländer und Spanier.» Zur Preisverleihung in Bernau (Landkreis Waldshut) wurde am Sonntag eine Ausstellung mit Werken der Künstlerin eröffnet.

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Staatssekretärin Petra Olschowski lobte die Künstlerin als «eine der stärksten Künstlerpersönlichkeiten» in Baden-Württemberg. «Sie hat ein Lebenswerk geschaffen, in dem Gültigkeit und Kraft der Malerei deutlich wird», sagte Olschowski.

Der Hans-Thoma-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und zeichnet das Lebenswerk von Künstlern aus, die vorrangig in Baden-Württemberg tätig oder in dem Bundesland geboren sind. Nach Angaben des Kunstministeriums gehört er zu den bedeutendsten Auszeichnungen, die das Land im Bereich der Bildenden Kunst vergibt. Der Preis ist verbunden mit einer Ausstellung und einem Künstlerbuch. Näher wurde 1947 in Lindau geboren und lebt heute in Wolfegg (Kreis Ravensburg).


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