Angerer gewinnt Viererbob-Weltcup in Königssee
Lokalmatador Karl Angerer hat in Königssee den Viererbob-Weltcup gewonnen und damit den zweiten Saisonsieg gefeiert. Nach Platz vier im ersten Durchgang fuhr der Bayer mit Bestzeit im zweiten Lauf noch nach vorn.

Mit seiner Crew Andreas Udvari, Alexander Mann und Gregor Bermbach verwies Angerer in 1:37,84 Minuten den Niederländer Edwin van Calker mit 9/100 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurde Doppel-Olympiasieger André Lange aus Oberhof, der bei Halbzeit noch geführt hatte, zeitgleich mit dem Letten Janis Minins. Zweierbob-Sieger Thomas Florschütz aus Riesa landete im großen Schlitten nur auf Platz 13.
«Das ist einfach der Wahnsinn. Bei mir stimmt derzeit einfach alles, die Crew, das Material und die Form», sagte Angerer, der als einziger Deutscher einen Singer-Bob fährt. Lange, der nach einer Grippe mit Antibiotika und ohne seinen Stammanschieber Kevin Kuske an den Start musste, haderte wie Florschütz erneut mit dem Material, nahm das durchwachsene Abschneiden aber gelassen: «Für mich zählen nur die Februar-Wochenenden bei der WM. Bis dahin wird es noch ab und zu ein paar Nackenschläge geben.» Florschütz, der wie Lange den neuen FES-Vierer fährt, meinte nur: «Der Vierer ist noch nicht auf dem Niveau der Singer-Bobs.»
Der sieglose André Lange war nach den durchwachsenen Weltcup-Rennen in Königssee leicht «verschnupft».Nach einer Grippe sowie ohne seinen Stammbremser Kevin Kuske musste der Oberhofer Bobpilot bei minus 16 Grad Celsius mit ansehen, wie seine Teamkollegen Karl Angerer (Königssee) im Viererbob und Thomas Florschütz (Riesa) im kleinen Schlitten zu Weltcup-Siegen rasten. Nach Rang sieben im Zweierbob kam Lange im Viererbob-Rennen auf Rang drei.
Trotz reichlich Testfahrten über die Feiertage in Altenberg hadern Lange und Florschütz immer noch am nagelneuen «406er»-FES-Bob. «Der Vierer ist noch nicht auf dem Niveau der Singer-Bobs. André und ich haben dabei die gleichen Tendenzen. Insgesamt ist er noch nicht so schnell, wie er zu diesem Zeitpunkt sein sollte», sagte Florschütz, der im Viererbob nur 13. wurde. Lange, der nach einer Grippe mit Antibiotika an den Start musste, nahm das durchwachsene Abschneiden aber gelassen: «Für mich zählen nur die Februar-Wochenenden bei der WM. Bis dahin wird es noch ab und zu ein paar Nackenschläge geben.»






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