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Erfurt (dpa)
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Rombach bleibt Präsident von Rot-Weiß Erfurt

  
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Rolf Rombach steht für weitere drei Jahre an der Spitze des FC Rot-Weiß Erfurt. Unmittelbar nach der Mitgliederversammlung des Fußballclubs bestätigte der neu gewählte Aufsichtsrat den 54 Jahre alten Erfurter Anwalt erneut als Präsidenten.

Zuvor hatten die Club-Mitglieder den neuen fünfköpfigen Aufsichtsrat gewählt. Ihm steht ab sofort der Erfurter Architekt Claus Worschech vor, der mit seinem Büro auch die Studie für einen angestrebten Stadionneubau erarbeitet hatte. Weiter gehören wie bisher Klaus Nürnberger sowie neu Ralf Krings (Steuerberater), Arndt Kolbe (Unternehmer) und Olaf Waldhoff (Getränkegroßhändler) dem Gremium an. Vier der bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates hatten aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert.

In seinem Bericht hatte Rombach zu Beginn der Versammlung eine positive Bilanz gezogen. So konnte die Mitgliederzahl von 1107 im letzten Jahr auf derzeit 1638 erhöht werden. Ziel sei es, diese in den nächsten Jahren auf 3000 zu erhöhen. Finanziell konnten die Schulden von 2,2 Millionen Euro im Jahre 2006 bis Ende Oktober dieses Jahres auf 1,487 Millionen abgebaut werden. «Der noch vorhandene Minusbetrag kommt durch Altlasten und Abfindungen zustande. Wir mussten außerdem im letzten Jahr ein finanzielles Risiko wegen der Qualifikation für die 3. Liga eingehen, das wir aber souverän gemeistert haben», betonte Rombach.

Beim in dieser Woche heiß diskutierten Thema Stadionneubau zeigte sich Rombach optimistisch. «Wir werden 2011 ein neues Stadion haben», verkündete er voller Zuversicht. Dabei favorisierte er einen Neubau als reines Fußballstadion am bisherigen Standort des Steigerwaldstadions. Die Leichtathletik, die seiner Ansicht nach nur alle fünf bis acht Jahre einen Höhepunkt mit rund 7000 Zuschauern haben wird, sollte separat ausgelagert werden.

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