Trainersuche beim 1. FC Köln: «Der Prozess läuft»

Köln (dpa)  Die Trainersuche beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln dauert an. Auch am Freitag werde er noch Gespräche mit Kandidaten führen, sagte Interims-Sportchef Frank Aehlig.

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1. FC Köln
Die Trainersuche beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln dauert an.

«Wir wollen gerne bis Montag eine Lösung haben. Die nächsten Tage werden zeigen, ob wir das umsetzen können», sagte der für die Trainersuche verantwortliche Aehlig nach einem 0:0 des Bundesliga-Vorletzten in einem Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten PEC Zwolle. «Der Prozess läuft. Wir sind im Zeitplan drin, den wir uns selbst aufgestellt haben», sagte Aehlig.

Der FC hatte sich vor einer Woche nach dem 1:2 gegen 1899 Hoffenheim von Sportchef Armin Veh und Trainer Achim Beierlorzer getrennt. Für beide suchen die Kölner nun einen Nachfolger. Den neuen Sport-Geschäftsführer wählt aber der FC-Vorstand aus. Aehlig betonte noch einmal, dass nicht zwingend ein neuer Sportchef vor einem neuen Trainer ausgewählt sein müsse.

Laut Medienbericht gehören der frühere Berliner Pal Dardai als Trainer und der frühere FC-Profi Horst Heldt als Sportchef zum engsten Kandidatenkreis. Beide müssten jedoch noch ihre aktuelle vertragliche Situation bei Hertha BSC und Hannover 96 klären. Dardai soll nach einer Auszeit eigentlich im Hertha-Jugendbereich arbeiten. Heldt war im Frühjahr beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 freigestellt worden, hat dort aber noch einen Vertrag bis 2021.

Als Alternativen gelten Markus Weinzierl als Trainer sowie Erik Stoffelshaus und Thomas Eichin als Manager. Stoffelshaus war bis Ende 2018 als Sportdirektor bei Lokomotive Moskau tätig. Der frühere Profi Eichin arbeitete zuletzt als Sportchef für Werder Bremen und anschließend für 1860 München. Aktuell sitzt der Schwiegervater des deutschen Eishockey-Nationalteamkapitäns Moritz Müller im Verwaltungsrat des Eishockey-Clubs Kölner Haie.


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