Sammer glaubt an Kovac und dankt «Robbery»

München (dpa)  Der ehemalige Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer geht nicht von einem vorzeitigen Aus von Trainer Niko Kovac bei seinem ehemaligen Club aus.

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Matthias Sammer
Matthias Sammer berät derzeit Borussia Dortmund.

«Die Vereinsführung ist lang genug im Geschäft, um die Konsequenzen der Debatte zu erkennen. Aber ich kenne auch die Leute, das war denen schon immer wurscht», sagte Sammer bei Eurosport. Man spreche «von einem der besten und größten Vereine der Welt, mit einer kontinuierlichen Vereinsführung und dementsprechend gibt der Erfolg ihnen Recht. Aber mein Gefühl sagt mir, dass sich Niko bei all den Diskussionen durchsetzen wird.»

Trotz Vertrages bis 2021 gibt es Diskussionen um Münchens Chefcoach Kovac. Zuspruch kam von Präsident Uli Hoeneß. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic lassen bei ihren Statements Raum für Spekulationen.

Sammer, von 2012 bis 2016 beim deutschen Fußball-Rekordmeister und aktuell externer Berater bei Borussia Dortmund, würdigte noch einmal die Verdienste von Arjen Robben und Franck Ribéry, die Club und Bundesliga am Saisonende verlassen.

«Das ist auf der einen Seite ein Geschenk, dass man zwei solche Spieler mit solchen Qualitäten in der Liga fest etablieren konnte. Sie haben den FC Bayern und die Bundesliga geprägt. Unvergessen, dass sie 2013 das Triple geholt haben», sagte Sammer. Sie seien neben vielen Spielern des FC Bayern Legenden. «Das muss man einfach sagen. Und so schön wie es ist, so ist der Abschied auch bei mir mit Wehmut verbunden, weil ich mit beiden unglaublich gerne zusammengearbeitet habe.»


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