Wasserballer besiegen zum WM-Auftakt Kasachstan
Deutschlands Wasserballer sind mit einem Zittersieg in die Schwimm-WM gestartet. Der EM-Fünfte gewann in Barcelona gegen Außenseiter Kasachstan nach einer Vier-Tore-Führung nur noch mit 9:8 (3:3,3:0,3:1,0:4).

Erfolgreichste Torschützen waren der Esslinger Heiko Nossek mit drei Treffern und Erik Bukowski (Wasserfreunde Spandau/2).
Das verjüngte Team des neuen Bundestrainer Nebojsa Novoselac begann nervös und ging erst kurz vor Ende ersten Viertels in Führung. Schlussmann Moritz Schenkel vom neuen deutschen Meister ASC Duisburg war nicht immer ein Rückhalt gegen den Asien-Vertreter, der sich mit eingebürgerten Russen und Serben verstärkt hatte. Etwa 150 Zuschauer der Deutschen Schwimmjugend sorgten im spärlich gefüllten Schwimmstadion von Olympia 1992 für Heimspiel-Atmosphäre.
Im anderen Spiel der Gruppe D besiegte Titelverteidiger Italien Rumänien 10:4. Der Weltmeister ist am Mittwoch (18.50 Uhr) der nächste deutsche Gegner. Am Freitag steht nach dem Spiel gegen Rumänien fest, wer deutscher Gegner im Achtelfinale ist. Erstmals qualifizieren sich alle Vorrunden-Teams für die K.o.-Runde, so dass die Gruppenspiele nur für eine gute Ausgangsposition von Bedeutung sind.
Nach der verpatzten Olympia-Qualifikation und dem Rücktritt von Bundestrainer Hagen Stamm hatte dessen Nachfolger Novoselac einen Neuaufbau eingeleitet. Der Serbe verzichtete auf einige arrivierte Spieler, musste aber auch einige Absagen verkraften.
Für die erste Turnier-Überraschung sorgte Griechenland. Der EM-Sechste bezwang in der Gruppe A Medaillenaspirant Montenegro 6:4.
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