Van der Burgh und Marshall schwimmen Weltrekord
Der Südafrikaner Cameron van der Burgh ist beim Weltcup in Stockholm wieder Weltrekord über 50 Meter Brust geschwommen.

Van der Burgh verbesserte seine erst vier Tage alte Bestmarke um 14/100 auf 25,94 Sekunden. Weltrekord markierte ebenfalls der Amerikaner Peter Marshall in 49,94 Sekunden über 100 Meter Rücken.
Bei der vorletzten Station des Kurzbahn-Weltcups stellte Marco Koch in 2:09,58 Minuten schon im Vorlauf einen deutschen Rekord über 200 Meter Brust auf. Der Darmstädter verbesserte die gemeinsam von Timo Lorenz (Berlin) und Benjamin Madeja (Potsdam) gehaltene alte Bestmarke um 77/100 Sekunden. Im Finale kam er in 2:09,60 Minuten auf Rang fünf. Über 400 m Freistil sorgte Paul Biedermann (Halle/Saale) mit 3:42,06 Minuten als Zweiter hinter dem Tunesier Oussama Mellouli (3:38,42) für die beste Platzierung im nur vierköpfigen Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).
Van der Burgh hatte 48 zuvor in Moskau in 56,88 Sekunden auch über 100 m Brust für eine neue Bestmarke gesorgt. Mit dem dritten Weltrekord sorgte der WM-Dritte in Stockholm auch für eine Vorentscheidung in der Weltcup-Gesamtwertung. Beim Finale in Berlin dürfte ihm das Preisgeld in Höhe von 100 000 US-Dollar kaum noch zu nehmen sein. Zusätzlich gibt es für jeden Weltrekord weitere 10 000 US-Dollar.
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