Schwimmer Rogan verlässt Klinik nach Prügelei
Im Fall der heftigen Schlägerei, in die der österreichische Schwimmer Markus Rogan verwickelt war, hat die Polizei in Rom die Ermittlungen aufgenommen.
Das berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Der Kurzbahn-Weltrekordler über 200 Meter Rücken war nach seinem letzten Rennen bei der WM in der italienischen Hauptstadt in einer Diskothek in Ostia nach eigenen Angaben von vier Türstehern krankenhausreif geprügelt worden.
Für eine vollständige Gesundung des Spitzensportlers müsse man mit zwei bis vier Wochen rechnen, sagte Rogans Rechtsanwalt laut APA. Der 27-jährige habe die römische Privatklinik, in der er behandelt wurde, inzwischen verlassen. Medizinische Gutachter hätten bestätigt, dass die Verletzungen «nur durch Fremdverschulden verursacht» worden sein könnten. Rogans athletische Verfassung habe ihn vor Schlimmerem als den «massiven Prellungen, Schwellungen sowie Gesichtsverletzungen» bewahrt.
Die Umstände der Schlägerei sind weiter unklar. «Ich bin zunächst ohne sichtlichen Grund aus dem Lokal geworfen worden», war Rogan nach dem Vorfall zitiert worden. «Nachdem ich wieder hinein bin, haben mich vier Türsteher zusammengeschlagen.»
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