Meeuw EM-Dritter über 100 m Rücken
Auch am Schlusstag der Kurzbahn-Europameisterschaft in Rijeka ging die Rekord-Jagd weiter. Über 400 Meter Lagen stellte die Spaniern Mireia Belmonte Garcia in 4:25,06 Minuten einen Weltrekord auf.
Sie blieb 81/100 Sekunden unter der alten Bestmarke von Julia Smit (USA) vom 28. November. Es war der achte Weltrekord dieser Kurzbahn-EM. Die Italienerin Alessia Filippi sicherte sich die Silbermedaille vor Francesca Segat aus Frankreich. Theresa Michallak aus Halle/Saale war im Vorlauf gescheitert.
Auch Federica Pellegrini aus Italien stellte über 200 Meter Freistil eine neue Bestmarke auf. Sie verbesserte in 1:51,85 Minuten den bisherigen Weltrekord von Coralie Balmy (Frankreich) vom 6. Dezember dieses Jahres um 1,33 Sekunden.
Der Franzose Hugues Duboscq hat als Sieger über 200 Meter Brust in 2:04,59 Minuten einen Europarekord markiert. Die alte Bestzeit lag bei 2:05,02 Minuten.
Einen weiteren Europarekord hat Peter Mankoc aufgestellt. Mankoc schwamm in 51,97 Sekunden zu seinem neunten EM-Titel hintereinander über 100 Meter Lagen.
Rückenschwimmer Helge Meeuw hat Bronze über 100 Meter gewonnen. Meeuw schlug nach 50,89 Sekunden an. Der Russe Stanislaw Donets gewann in der Weltrekordzeit von 49,32 Sekunden vor dem Spanier Faber Aschwin Wildeboer.
Johannes Dietrich aus Wiesbaden hat eine Medaille über 50 Meter Schmetterling verpasst. Dietrich schlug als Fünfter in 22,81 Sekunden an. Weltrekordhalter Amaury Leveaux aus Frankreich sicherte sich in 22,23 seinen dritten Einzel-Titel der EM in Kroatien.
Die deutsche Männer-Staffel über 4 x 50 Meter Freistil hat trotz deutscher Rekordzeit eine Medaille verpasst. Steffen Deibler (Hamburg), Johannes Dietrich (Wiesbaden), Stefan Herbst (Leipzig) und Leif-Marten Krüger (Magdeburg) schlugen in 1:25,57 Minuten als Fünfte an. Den Titel sicherte sich Frankreich mit Weltbestzeit in 1:20,77 Minuten.
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