Finger-Operation bei Hambüchen ohne Probleme

Bergisch Gladbach (dpa)  Fabian Hambüchen hat nach seiner Finger- Operation das Vinzenz Palotti Hospital von Bergisch Gladbach schon wieder verlassen und geht nun voller Zuversicht die Höhepunkte des Turn-Jahres 2009 an.

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«Es ist alles gut verlaufen», teilte der 21-jährige Reckweltmeister nach der 30-minütigen Operation mit, bei der durch Chefarzt Georg Westerdorf und Rainer Koll, dem Verbandsarzt der deutschen Hockey-Olympiasieger, das abgerissene Band des kleinen Fingers der linken Hand künstlich verlängert und mit einem kleinen Titan-Anker befestigt wurde.

Die Verletzung hatte sich Hambüchen bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen. Nachdem ursprünglich eine Kapsel- Verletzung diagnostiziert und konservativ behandelt worden war, traten die Schmerzen im Finger im November wieder auf, so dass er beim Weltcup in Stuttgart und beim Bundesliga-Finale in Heidelberg am zurückliegenden Wochenende nur eingeschränkt agieren konnte.

Eine knappe Woche muss Fabian Hambüchen nun eine Gips-Schiene an der linken Hand tragen, das Training ist für den Olympia-Dritten somit vorerst nur eingeschränkt möglich. «Mit der Hand ist Training natürlich nicht möglich. Aber ansonsten tut er schon etwas», bestätigte Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Noch vor dem Jahreswechsel sollen die Fäden gezogen werden.

Fraglich ist momentan, ob Fabian Hambüchen nach dem Eingriff den geplanten Start beim American Cup am 21./22. Februar in Angriff nehmen kann. «Wir werden Mitte Januar in aller Ruhe entscheiden, ob es Sinn macht. Wenn er solch einen Wettkampf bestreitet, muss er natürlich auch fit sein», sagte Wolfgang Hambüchen.


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