Aus dem WM-Stadion für 2018 wurde eine Schwimm-Arena

Kasan (dpa)  Im Fußballstadion von Rubin Kasan rollt seit Wochen nicht mehr der Ball, denn es wurde geflutet. Mit einem Aufwand von umgerechnet etwa fünf Millionen Euro wurden im WM-Stadion für 2018 zwei temporäre Schwimm-Becken eingebaut.

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Das Becken wurde im WM-Stadion in Kasan aufgebaut. Foto: Marcus Brandt

Etwa zehn Prozent des Gesamtetats der Schwimm-WM entfielen auf die Umbaumaßnahmen. In einer Ecke des Stadions dessen Dach der Form einer Wasserlilie nachempfunden ist, wurde ein temporärer, drei Meter tiefer Pool gebaut.

Etwa 15 000 Zuschauer finden auf den festen Stadion- und Stahlrohrtribünen Platz. Ein Teil der Stadioninfrastruktur wie zahlreiche Funktionsräume, die VIP-Logen oder das Pressezentrum wird weiter genutzt.

Zunächst finden in der ersten Woche die Synchronschwimm-Wettbewerbe im Stadion statt, das sonst 45 000 Zuschauern Platz bietet. Vom 2. August an schwimmen Paul Biedermann & Co. um WM-Medaillen. Zum Ausschwimmen oder Aufwärmen wurde ein zweiter Pool in der anderen Stadionecke gebaut.


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