Galoppsport wehrt sich gegen pauschale Diskussion
Der deutsche Galopprennsport setzt sich gegen eine seiner Meinung nach undifferenzierte Diskussion über die Doping- «Sauberkeit» zur Wehr.
Der Galopprennsport sei nicht nur der erste organisiert betriebene Sport, sondern «auch der erste, der dem Doping den Kampf angesagt hat», hielt Engelbert Halm, Geschäftsführender Vorstand des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen in Köln, fest. Helm forderte die Mitgliedsvereine seiner Organisation auf, auf das europaweit einheitliche Regelwerk der Galopper zur Bekämpfung von Doping sowie über die große Häufigkeit und Intensität der Kontrollen einschließlich Trainingskontrollen der Galopper hinzuweisen.
«Die Öffentlichkeit sollte wissen, dass der Galopprennsport schon seit Jahrzehnten mit sehr beträchtlichen finanziellen Aufwendungen der Beteiligten ein gutes und effektiv funktionierendes System an Regularien sowie Kontrollmaßnahmen aufgebaut und damit weitestgehend den gewünschten Erfolg erreicht hat», hieß es in einer Erklärung. Dass dies kein «Garantieschein über den Tag hinaus ist, ist uns bewusst, aber wir behaupten auch nichts anderes». Mit dem vorhandenen Regelwerk und der Praxis habe der Galopprennsport die nötigen Kontrollen zum Schutz der Pferde, aber auch der Reiter sowie zur Sicherstellung der Integrität des Renn- und Wettbetriebs geschaffen.
Stimme.de