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Caracas (dpa)
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Familie zweifelt an Selbstmord von Edwin Valero

  
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Nach dem Tod des ehemaligen venezolanischen Box- Weltmeisters Edwin «Inca» Valero hat dessen Familie erhebliche Zweifel an der offiziellen Selbstmord-Theorie.

Bruder und Vater des nur 28 Jahre alt gewordenen Leichtgewichtlers kündigten an, sie würden eine Exhumierung und neue Untersuchung des Leichnams beantragen, berichtete die venezolanische Zeitung «El Nacional». Beide glauben, Edwin hätte sich trotz seiner Probleme nie das Leben genommen.

Valero war am 19. April tot in einer Gefängniszelle gefunden worden. Stunden zuvor hatte ihn die Polizei wegen Mordes an seiner 24-jährigen Frau, Jennifer Carolina Viera, in Valencia, rund 150 Kilometer westlich von Caracas festgenommen. Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hatte am Sonntag seine Solidarität mit den Hinterbliebenen bekundet: «In seiner brillanten Boxer-Karriere ... hat der «Inca»(-Krieger) Valero keine Niederlage gekannt. Aber gegen sich selbst konnte er nicht gewinnen.»

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