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Ein achtstelliges Transferplus sollte es schon sein für die TSG Hoffenheim

Hoffenheimer Geschäftsführung spricht über Corona-Planungen, Dauerkarten und Ziele. Dass ein achtstelliges Transferplus in diesem Sommer her soll, ist klar.

Florian Huber
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Lesezeit 1 Min
Die Hoffenheimer Geschäftsführung bei einer Gesprächsrunde in Kitzbühel. Links Frank Briel, neben ihm Jan Mayer und Denni Strich.  Foto: TSG Hoffenheim

Unweit der berühmten Streif logiert der Hoffenheimer Trainingslager-Tross, der in Kitzbühel aus insgesamt 62 Personen besteht. Auch die drei TSG-Geschäftsführer Frank Briel (Sport/Finanzen), Jan Mayer (Innovation/Unternehmensentwicklung) und Denni Strich (Marketing/Kommunikation) sind in Österreich mit dabei und blickten in einer Gesprächsrunde zurück und voraus.

Wird es erneut coronabedingte Zuschauer-Einschränkungen geben? "Ich bin optimistisch, dass wir besser durch die Saison kommen, vielleicht spielt uns auch die WM in Katar im November und Dezember in die Karten", sagt Frank Briel mit Blick auf die Corona-Unwägbarkeiten. An Geisterspiele glaubt Briel als dienstältestes Mitglied der Geschäftsführung nicht mehr. Die Zehntausender-Marke bei den verkauften Dauerkarten ist längst gerissen, 12 .000 wären schön, 14. 000 wie in Vor-Corona-Zeiten oder gar 17 .000 wie einst nach dem Champions-League-Einzug werden es aber sicher nicht mehr.

Möglicher Verkauf von David Raum

Wichtig ist, neue Fans zu gewinnen − und das Verhältnis zu den bestehenden zu verbessern. "Die Beziehung Mannschaft zu Fans ist schon etwas, woran wir arbeiten", sagt Marketing-Geschäftsführer Denni Strich. In Sachen Transfers spricht Briel von Hoffenheimer Notwendigkeiten, aber keiner Not. Die Pandemie hat auch in die Bilanz der Vorsaison wieder ein achtstelliges Loch gefressen, das mit einem achtstelligen Transferplus ausgeglichen sein will. Ein Verkauf von Nationalspieler David Raum könnte da helfen. Der Spieler mit der rasantesten Marktwert-Entwicklung "ist einer der gefragtesten Spieler auf dem Markt", sagt Briel.

Sportlich soll die 15. Erstligasaison keine Nullnummer werden. So wie man aufgestellt sei, ist ein "einstelliger Platz das Ziel", wie es Frank Briel formuliert. Dabei gilt dann auch in Hoffenheim das Prinzip der Metzgerei-Theke: Es darf gerne auch mehr sein. Wie ja zuletzt von Mehrheitsgesellschafter Dietmar Hopp mit den Top sechs gefordert. "Einstellig heißt von Platz eins bis neun", sagt Briel und lacht.

 

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