Handball
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TSB Horkheim will oberhalb der roten Zone bleiben

Drittliga-Team von Michael Schweikardt muss am Samstag zu Hause an den Saisonstart-Sieg gegen Zweibrücken anknüpfen. Nicht einfach nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge.

Andreas Öhlschläger
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TSB Horkheim will oberhalb der roten Zone bleiben
Stärke zeigen, Selbstbewusstsein ausstrahlen, so wie hier Louis Mönch, darum geht es im Aufeinandertreffen mit dem SV 64 Zweibrücken. Foto: Archiv/Veigel  Foto: Veigel, Andreas

Sicherheit, darum geht es. In verschiedener Hinsicht. Zum einen soll das Coronavirus beim TSB Horkheim außen vor bleiben. Trotz der zurzeit enorm hohen Infektionszahlen im Land. "Wir machen Schnelltests vor jedem Training, um eine gewisse Extra-Sicherheit zu haben", sagt Chefcoach Michael Schweikardt.

Sind alle Mann beim Heilbronner Handball-Drittligisten vollständig geimpft? "Nein. Aber ich will nicht sagen, wer bei uns nicht geimpft ist. Er wird jedenfalls nicht ausgegrenzt." Schweikardt würde über ein anderes Thema fraglos lieber reden. "Man wird mit der Zeit einfach ein bisschen coronamüde." Doch der Trainer muss mit der Virus-Gefahr umgehen, so wie auch mit den sportlichen Risiken.

Ab Platz sieben beginnt die Abstiegszone

Der Blick auf die Tabelle zeigt den zweiten wesentlichen Bereich, bei dem die Sicherheit eine große Rolle spielt. Der TSB Horkheim ist aktuell Sechster im Zwölferfeld der Staffel F. Die Top-sechs-Teams wissen am Ende der normalen Runde sicher, dass sie auch in der kommenden Saison 2022/23 in der 3. Liga dabei sein werden. Wer dahinter kommt, muss sich mit einem möglichen Abstieg auseinandersetzen.

Den Horkheimern droht an diesem Samstag das Abrutschen in die rote Zone. Der TSB steht mit 10:12 Punkten auf Rang sechs, dahinter gibt es ein Verfolgertrio. Der Tabellen-Neunte SV 64 Zweibrücken (8:12 Punkte) kommt nun in die Stauwehrhalle (Samstag, 20 Uhr). Fünf Spiele in Folge hat der TSB verloren. Ein sechstes sollte nicht hinzu kommen.

Niederlagenserie ist aufgearbeitet, nun soll der Blick nach vorne gerichtet werden

Mit der Partie gegen Zweibrücken beginnt für Michael Schweikardts Mannschaft die Rückrunde. Zum Saisonstart hatte es einen überzeugenden 37:32-Sieg beim SV 64 gegeben. Daran soll angeknüpft werden. "Das ist keine einfache Aufgabe, die spielen im Angriff einen schnellen Handball", sagt der Trainer. "Doch wir hatten das Hinspiel gut im Griff. Mit diesem Glauben an die eigene Stärke, mit diesem Selbstverständnis, jetzt wieder auf Gegner zu treffen, die wir besiegen können, wollen wir nun das Rückspiel bestimmen."

Vieles von dem, was während der jüngsten 0:10-Punkte-Serie des TSB Horkheim gegen starke Mannschaften nicht geklappt hat, hat Ursachen, die in den Spielerköpfen zu finden sind. "Wir haben das nach dem 23:35 bei den Rhein-Neckar Löwen II nochmal besprochen", erzählt Michael Schweikardt. "Wir haben alles abgehakt, was war." Jetzt soll der Blick möglichst unbeschwert nach vorne gehen.

Florian Uhl fehlt weiterhin, Luis Foege kehrt zurück

Der Trainer ist zuversichtlich. "Die Mannschaft macht einen guten Eindruck." Mental. "Die Jungs sind fokussiert."

Aber nicht alle sind körperlich richtig fit. Immerhin, Luis Foege wird nach seiner Verletzung aus dem Duell mit der SG Leutershausen aufs Spielfeld zurückkehren. Florian Uhl hingegen noch nicht. "Dazu kommen zwei Erkältungsgeschichten, bei denen wir abwarten müssen, wie sich das entwickelt", berichtet Schweikardt. "Aber damit müssen wir umgehen können."

Wie auch mit den Risiken in Zeiten des Coronavirus. Maximale Sicherheit ist gut, aber in verschiedener Hinsicht schwer zu erreichen.

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