TSB Horkheim verliert Spitzenspiel mit 26:31

Handball  Nach sieben Heimsiegen in Folge musste Handball-Drittligist TSB Horkheim mal wieder eine Niederlage in der Stauwehrhalle einstecken. Beim 26:31 (12:14) gegen den HBW Balingen-Weilstetten II ging zu viel schief.

Von Andreas Öhlschläger

Eine schmerzhafte Niederlage im Spitzenspiel der 3. Liga Süd musste der TSB Horkheim gegen den HBW Balingen-Weilstetten II hinnehmen. Die Schwächephasen vor und gleich nach der Pause waren entscheidend. Aus einem 12:9 des TSB wurde ein 13:18. 

Fünf Minuten vor Schluss fehlte dem TSB  Glück, sonst hätte es noch ein Aufholwunder geben können. 

Die Horkheimer wollten das Talenteteam des Zweitligisten überholen. So aber ist der HBW mit 29:17 Punkten vorne geblieben. Der TSB hat 26:18 Punkte auf dem Konto. 

Fünf Tore in Folge

Zur Pause war der TSB mit 12:14 zurückgelegen. Fünf Tore in Folge hatten die Balinger erzielt, während Jochen Zürns Mannschaft nach dem 12:9-Führungstor von Janik Zerweck in der 22. Minute gar nicht mehr traf. HBW-Schlussmann Mario Ruminsky hielt in dieser Phase alles. Zweimal, dreimal, viermal, fünfmal.

Weg war er, der zwischenzeitlich so schöne Horkheimer Vorsprung. Mitte der ersten Halbzeit hatte es gut ausgesehen für den TSB. Den Balinger Rückraumschützen René Zobel hatten die Horkheimer gut aus dem Spiel genommen. Nicht ein einziges Tor gelang ihm in den ersten 30 Minuten.

Bester HBW-Werfer war vor der Pause Markus Dangers. Der Kreisläufer hatte in der Anfangsphase gleich die ersten vier Gästetore erzielt.

Zweite Hälfte

Zu Beginn der zweiten Hälfte lief es weiter nicht nach Wunsch für den TSB. Als Pierre Freudl nach elf Minuten Trefferlosigkeit in der 33. Minute mal wieder ein Horkheimer Tor gelang, war es das 13:16.

Beim 13:18 in der 37. Minute nahm Trainer Zürn eine Auszeit. Aber der TSB bekam die Kurve nicht mehr. 

Als es fünfeinhalb  Minuten vor Schluss 25:27 stand, kam in der hektischen Partie  nochmal Hoffnung auf. Die TSB-Fans hatten auch mit den Schiedsrichtern gehadert. Und nun die späte Wende? 

Mit Glück hätte es klappen können. Oliver Heß hatte das 26:27 vor Augen, aber Torwart Ruminsky hielt famos. Dann traf Michael Seiz nur das Torgestänge. Dann war es vorbei. Der HBW zog wieder davon. 

Oliver Heß war mit sieben Toren bester Horkheimer Schütze.