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Heilbronn Reds gewinnen Zitterpartie gegen Kirchheim

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Bei dem durchwachsenen Auftritt gegen die SG HD-Kirchheim reichte es den Gastgebern der TSG Heilbronn nur zu einem knappen 69:63-Sieg.

Die Heilbronn Reds zeigten gegen die SG HD Kirchheim eine durchwachsene Leistung.
Die Heilbronn Reds zeigten gegen die SG HD Kirchheim eine durchwachsene Leistung.  Foto: Lina Bihr

Am Sonntagabend ging in der Mörikehalle in Sontheim eine Zitterpartie zu Ende, die einer der anwesenden Fans im Anschluss als das schlechteste Spiel der Heilbronn Reds seit Jahren bezeichnete. Zu einem knappen 69:63-Sieg gegen die SG Heidelberg-Kirchheim hat es zwar gereicht - bis dahin mussten die Heilbronner Fans aber ziemlich bangen.

Spielertrainer Goran Mijic wirkte nach der Begegnung erleichtert. "Wir haben nicht so gespielt, wie wir es erwartet haben. Aber wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste." Mit dem Sieg rutscht die TSG in der Regionalliga Baden-Württemberg mit 16 Punkten nach oben auf Platz drei.

Heilbronn Reds waren klare Favoriten gegen SG HD-Kirchheim

Mit sieben Siegen gingen die Reds als klare Favoriten in das Match gegen die Gäste, die auf Rang zwölf im Tabellenkeller standen. Zunächst waren die Heilbronner auch die überlegene Mannschaft, erspielten sich zwischenzeitlich eine deutliche 23:9-Führung.

"Ich glaube wir sind mit der Einstellung reingegangen, das wird unser Game", sagte TSG-Spieler Simon Schmitz im Anschluss. Doch so eine Haltung sei gefährlich, kritisierte er: "Das kann schon auch mal nach hinten losgehen." Die Mannschaft habe den Fehler gemacht, sich zu sehr auf ihrem Vorsprung auszuruhen. Das nutzten die Kirchheimer aus: Zur Halbzeitpause stand es nur noch 30:25 aus Gastgebersicht.

Ein Knapper Sieg für die Heilbronn Reds

Vedran Milicevic von den Reds (vorne) gegen Jakob Werner.
Vedran Milicevic von den Reds (vorne) gegen Jakob Werner.  Foto: Lina Bihr

In der zweiten Halbzeit kam mehr Tempo ins Spiel. Den Reds gelang es nicht, ihren Vorsprung auszubauen. Zwischenzeitlich lagen die Gäste mit 44:43 einen Punkt vorne. "Wir haben unser Gameplay nicht umsetzen können, die Spielzüge haben teilweise nicht funktioniert. Wir haben irgendwie müde gewirkt", erklärte Simon Schmitz selbstkritisch. Die Reds fanden ihren Rhythmus nicht. Fehler und vergebene Freiwürfe kamen hinzu. Schmitz: "Man ist dann mit sich selbst am hadern, diskutiert mit den eigenen Spielern, und dann kommt der Gegner leichter wieder ran."

Bis zum Schluss blieb es spannend. Am Ende konnten die Gastgeber das Kopf-an-Kopf-Rennen mit 69:63 für sich entscheiden.

Lob für die Mannschaft der SG HD-Kirchheim

Goran Mijic, der am Spielfeldrand wild gestikulierte und sich schließlich selbst einwechselte, lobte nach der Begegnung die Gastspieler. "Die SG sind eine gute Mannschaft mit einem guten Coach." Der Tabellenplatz sage nichts über die Qualität der Mannschaft aus. Bei einem solchen Duell auf Augenhöhe gebe es keine gute oder schlechte Mannschaft, findet Simon Schmitz. "Da ist jeder so heiß, dass er den Sieg mit nach Hause nehmen möchte", erklärte der 27-Jährige.

Bis zum Wochenende will Mijic das Match in Ruhe analysieren. Dass Spiele mal besser und mal schlechter liefen, sei aber normal. Schlussendlich zähle das Ergebnis. Auch Schmitz ist nach Spiel zufrieden. Denn: "Am Ende ist ein Sieg ein Sieg."


TSG Heilbronn Reds: Schnakenberg (7), Eleftheriadis (2), Ferreira (0), Klein (0), Koupidis (9), Vasovic (0), Schmitz (7), Maisel (21), Cibula (3), Hajzeri (0), Milicevic (18), Mijic (2).

Schiedsrichter: Thomas Heinlein/Jens Oberhauser.

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