SGV Freiberg patzt – Gefahr für Heilbronner Drittliga-Traum nach dem Umzug?
Beim Regionalliga-Letzten Bahlinger SC spielt Spitzenreiter SGV Freiberg nur 2:2. Trainer Kushtrim Lushtaku schimpft. In der kommenden Saison spielt der SGV in Heilbronn. Aber in welcher Liga?
Der Frust musste raus. „Was wir veranstaltet haben, geht überhaupt nicht“, schimpfte Trainer Kushtrim Lushtaku vom SGV Freiberg nach dem 2:2 beim Regionalliga-Tabellenletzten Bahlinger SC. Der SGV, der in der kommenden Saison im Heilbronner Frankenstadion spielen wird, ist allerdings weiterhin Tabellenführer und darf vom Aufstieg in die 3. Liga träumen.
SGV Freiberg verspielt Sieg beim Schlusslicht Bahlinger SC und Trainer Lushtaku ist frustriert
Der in Offenau aufgewachsene, einst auch mal beim VfR Heilbronn spielende SGV-Coach hätte nach dem bereits enttäuschenden 1:1-Pausenstand eine Steigerung des Spitzenreiters erwartet, aber: „Das war eine katastrophale zweite Halbzeit von uns“, schimpfte Lushtaku.

Trotzdem führten die Freiberger mit 2:1. Doch nach einer Ecke erzielte der Bahlinger SC in der 90. Minute noch das 2:2. „Ich erwarte mir von einem Regionalliga-Ersten, die letzten fünf Minuten konzentriert zu verteidigen – das haben wir nicht gemacht“, so das ernüchterte Fazit von Trainer Lushtaku.
Dienstagabend-Pokalspiel des SGV bei den Stuttgarter Kickers
Jetzt sind es noch zwei Punkte Vorsprung auf den Nachbarn und Verfolger SG Sonnenhof Großaspach. An diesem Dienstag (19 Uhr) ist der SGV schon wieder gefordert, da geht es allerdings bei den Stuttgarter Kickers um den Einzug ins WFV-Pokal-Halbfinale. In der Regionalliga empfangen die Freiberger am Samstag (14 Uhr) die in der Krise steckenden Offenbacher Kickers.
Das Topspiel in Großaspach findet am Dienstag, 21. April, statt. Ab Tabellenplatz drei liegen die Rivalen weit zurück. Der FSV Frankfurt steht elf Punkte hinter dem SGV, wie auch der FSV Mainz 05 II. Dann kommen, einen weiteren Zähler zurück, der FC Homburg und die Stuttgarter Kickers. Der SGV Freiberg muss erstmal Großaspach auf Distanz halten. Oder platzt er noch, der Traum von der 3. Liga – der jetzt auch eine Heilbronner Erfolgsvision fürs Frankenstadion ist.
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