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Hochsprung Heilbronn: Aufstieg zum Silber-Meeting

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Die dritte Auflage des Hochsprung-Meetings auf dem Heilbronner Marktplatz wird am 9. und 10. August ausgetragen - und hat für die Athleten eine positive Überraschung parat. 

Essa Mutaz Barshim ist vor fünf Monaten auf dem Heilbronner Marktplatz 2,31 Meter gesprungen. Für 2025 steht der Katari wieder auf der Wunschliste.
Essa Mutaz Barshim ist vor fünf Monaten auf dem Heilbronner Marktplatz 2,31 Meter gesprungen. Für 2025 steht der Katari wieder auf der Wunschliste.  Foto: Berger, Mario

Die Wahl zu den deutschen Leichtathleten des Jahres läuft. Mit dabei ist Hochspringerin Christina Honsel, die sich mit persönlicher Bestleistung von 1,95 Meter erstmals für ein olympisches Finale qualifiziert hat. In Paris ist die 27-Jährige Sechste geworden. Wäre die Wattenscheiderin etwas mehr als zwei Wochen zuvor bereits über diese Höhe geflogen, wäre womöglich sie die Siegerin des Frauen-Springens bei Hochsprung Heilbronn gewesen. So aber ist es – wie schon bei der Premiere – die Australierin Eleanor Patterson.

WM in Tokio erst im September

„Wir würden sie sehr gerne wieder bei uns sehen“, sagt Oliver Blumenstock, Vorsitzender des Trägervereins Internationalen Hochsprung-Meeting Heilbronn über die 28-Jährige. Dafür muss sich die Bronzemedaillengewinnerin der Spiele in Paris den Samstag, 9. August, freihalten. Dort wird dann bereits die dritte Auflage von Hochsprung Heilbronn auf dem Marktplatz ausgetragen. Einen Tag später stehen die Männer an der Ablaufmarke. „Unser Lieblingstermin wäre der 23. und 24. August gewesen“, sagt Oliver Blumenstock im Namen des sechsköpfigen Teams. Doch dieses Datum kollidiert zu sehr mit der Diamond-League-Veranstaltung in Brüssel, die zwei Tage zuvor terminiert ist. Dass die Meetings 2025 eher spät angesetzt sind, hängt mit den Weltmeisterschaften zusammen. Der Saisonhöhepunkt in Tokio ist erst vom 13. bis 21. September. Daher ist das zweite Wochenende „der einzig mögliche Termin“, sagt Oliver Blumenstock und verweist, dass eine Woche zuvor die US-Trials stattfinden, die für die Amerikaner so wichtigen Qualifikationswettbewerbe.

Noch attraktiver für die Athleten

Heilbronn hat für die weltbesten Hochspringer ohnehin nochmals an Attraktivität gewonnen, denn die Veranstaltung ist vom Bronze- zum Silber-Meeting aufgewertet worden. Das heißt: Wer hier hoch springt, bekommt mehr Punkte für die Weltrangliste. Denn auch darüber werden Startplätze für internationale Meisterschaften vergeben – und das lockt besonders die aufstrebenden Jungen.

Neben den Etablierten und Stars wie den Olympiasiegern Gianmarco Tamberi, Mutaz Essa Barshim (beide Tokio) und Hamish Kerr (Paris), die allesamt schon zwischen Kilianskirche und Rathaus gesprungen sind, genießen auch sie den engen Kontakt zum Publikum.

Gute Mischung aus Topstars und Zukunfts-Hoffnungen

„Mit unserer Mischung sind wir sportlich bisher sehr gut gefahren“, sagt Oliver Blumenstock und ergänzt nicht ohne Stolz: „Wir haben schon einen gewissen Namen und für die Springen fast nur Lob bekommen.“

Auch von Mutaz Essa Barshim. Der Katari, der selbst ein großes Meeting in seiner Heimatstadt Doha organisiert, ist „unser Traumspringer – wie auch Gianmarco Tamberi“, meint Oliver Blumenstock. Die Qualität lässt sich auch bereits in Zahlen belegen. Hochsprung Heilbronn ist im Weltranking der Spezial-Meetings von Platz 19 (2023) auf zwölf auf gestiegen und national von Rang acht auf Position vier geklettert.

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