Leichtathletik
Lesezeichen setzen Merken

Wie Aliena Juliette Heinzmann die U23-DM zu einem Festival gemacht hat

Glänzende Auftritte der Leichtathletin vom TV Eppingen bei den deutschen U 23-Meisterschaften in Wattenscheid in gleich zwei Disziplinen.

Von Peter Schramm
  |    | 
Lesezeit  2 Min
Wie Aliena Juliette Heinzmann die U23-DM zu einem Festival gemacht hat
Aliena Juliette Heinzmann posiert mit ihren zwei Medaillen. Foto: Martin Löwer  Foto: Martin Löwer

Die deutschen Meisterschaften der U 23-Junioren in Wattenscheid sind aus regionaler Sicht zu einem Festival für Aliena Juliette Heinzmann vom TV Eppingen geworden. Die trainingsfleißige Athletin überraschte mit gleich zwei Bronzemedaillen im Dreisprung und Weitsprung.

Im Dreisprung, ihrer Paradedisziplin, hoffte die Bundeskader-Athletin auf eine Medaille, denn sie hatte in den vergangenen vier Wochen verstärkt auf das Sprungtraining mit ihren Trainern Peter Bergdolt und Martin Löwer gesetzt, zumal sie sich auch fit fühlte.

Gleich im ersten Versuch stimmte alles und Aliena Juliette Heinzmann übertraf mit 13,11 Metern ihre bisherige Bestmarke um fünf Zentimeter.

Hervorragende Serie: 12,96, 12,99 und 13,06

Darüber hinaus präsentierte die Kraichgauerin, die von der Sporthilfe Unterland gefördert wird, mit Sprüngen auf 12,96 Meter, 12,99 Meter und 13,06 Meter eine ebenso hervorragende wie konstante Serie. Der Jubel im Eppinger Lager war groß, als Heinzmann hinter der zwei Jahre älteren Kira Wittmann (LG Göttingen), die mit 13,90 Metern siegte, und Caroline Joyeux (LG Nord Berlin/13,57) die Bronzemedaille holte.

Aliena Juliette Heinzmann startete, betreut von Martin Löwer, am Sonntag auch noch im Weitsprung - und mischte auch hier im Feld der deutschen U23-Meisterschaften gut mit. Im zweiten Versuch sprang die Azubine im elterlichen Betrieb 5,90 Meter und legte im sechsten Anlauf nochmals zu. Mit der Bestleistung von 6,08 Metern - einer Steigerung um 13 Zentimeter - schob sich Aliena Juliette Heinzmann noch von Position sechs auf Platz drei vor.

"Das hätte ich im Traum nicht gedacht, dass ich zweimal Bronze gewinne", sagte Heinsmann überglücklich.

Start im Berliner Olympiastadion als Motivationsschub

Bei den deutschen Meisterschaften der Aktiven in Berlin hatte noch nicht alles gepasst, doch trotz des verpassten Finales meinte die 20-Jährige schon im Olympiastadion: "Ich habe das Potenzial gesehen, das bereitet mir Freude."

Am kommenden Wochenende plant das Eppinger Sprungtalent erneut einen Doppelstart, dann bei den Landesmeisterschaften im Heilbronner Frankenstadion. Für den TV Eppingen gab es noch einen fünften Rang durch den vielseitigen Tim Wagner im Dreisprung mit 14,54 Metern.

Katharina Schiele ist nicht fit und wird Fünfte

Gesundheitlich nicht auf der Höhe fühlte sich Kugelstoßerin Katharina Schiele (TSG Heilbronn), die ebenfalls Fünfte wurde, aber nur 13,69 Meter stieß. Auch die Studentin startet in Heilbronn.

Der Heilbronner Neuzugang Sophia Kremsler hat sich in Wattenscheid zwar in das Finale über 1500 Meter gekämpft und nach einer Corona-Infektion auch die ärztliche Starterlaubnis gehabt, doch mehr als Rang neun in 4:39,82 Minuten war nicht möglich.

Kommentar hinzufügen
Kommentar hinzufügen
Kommentare werden geladen
  Nach oben