Leichtathletik
Lesezeichen setzen Merken

Risiko zu hoch: Bahn fünf im Frankenstadion gesperrt

Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Leichtathleten ist über die blaue Tartanbahn im Heilbronner Frankenstadion diskutiert worden. Sie war nach dem "Ärzte"-Konzert Ende Juni beschädigt worden, die Stadt hatte jedoch die Bahn ausgebessert.

Stefanie Wahl
  |    | 
Lesezeit 1 Min

Der Ausrichter TSG Heilbronn hat für die Organisation der Landesmeisterschaften im Heilbronner Frankenstadion mit seinem bewährten Team immer wieder Lob erhalten. Und doch hat der Veranstalter, die Leichtathletik Baden-Württemberg, in einer Sache am 30. Juli 2022 reagiert. Über die 200 und 400 Meter ist die Bahn fünf gesperrt und damit nicht besetzt worden.

Der Grund: Zwar sind die Löcher auf der blauen Tartanbahn im Frankenstadion nach den Beschädigungen des Konzerts der "Ärzte" am 24. Juni 2022 seitens der Stadt Heilbronn ausgebessert worden, doch haben Verantwortliche bei einer Begehung vor Ort moniert, dass an diesen Stellen der Belag spürbar weicher ist. Um Verletzungen für die Athletinnen und Athleten zu vermeiden, ist die Bahn bei relevanten Disziplinen unbesetzt geblieben.

Brief an Oberbürgermeister

Michael Manke-Reimers, Vizepräsident des Süddeutschen Leichtathletik-Verbandes, soll offenbar planen, einen Brief an Oberbürgermeister Harry Mergel zu schreiben, in dem er das Defizit anspricht.

Darüber hinaus ist die Sauberkeit der Bahn insbesondere im Startbereich der 200 Meter moniert worden. Nach dem Firmenlauf zwei Tage zuvor, wo die Strecke für tausende, zumeist Freizeitläufer, im Ziel des Heilbronner Frankenstadions geendet hat, sind noch manch unhygienische Spuren deutlich sichtbar gewesen. Ein vollständiges Abspritzen der Bahn zwischen den beiden Veranstaltungen wäre hilfreich gewesen.

Mehr zum Thema

Rasen im Frankenstadion ist nach Ärzte-Konzert ein Acker, Tartanbahn beschädigt
ST
Heilbronn
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Schäden nach dem Ärzte-Konzert muss eine Ausnahme bleiben

Im Spagat zwischen Kultur- und Sportstadt kommt es auf die Dosierung an, meint unser Redakteur.

Kommentar hinzufügen
Kommentar hinzufügen
Kommentare werden geladen
  Nach oben