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Gegenläufige Trends bei Volleyball-Landesligisten

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Die SG Sportschule Waldenburg holte in der Volleyball-Landesliga den dritten Sieg in Folge. Die SG Untersteinbach/Öhringen verlor hingegen ihre letzten drei Spiele.

Wichtiger Sieg: Waldenburg mit Benedict Schulz.
Fotos: Marc Schmerbeck
Wichtiger Sieg: Waldenburg mit Benedict Schulz. Fotos: Marc Schmerbeck  Foto: Schmerbeck, Marc

Ein klein wenig Erleichterung war schon dabei. "Wir sind überglücklich, dass wir 3:0 gewonnen haben", sagte Sebastian Schwiertz, Spielertrainer des Landesligisten SG Sportschule Waldenburg. Mit dem Erfolg beim Schlusslicht SV Remshalden schob sich das Team auf Tabellenplatz vier nach vorne und überholte den Lokalrivalen SG Untersteinbach/Öhringen.

Tabelle zeigt noch kein klares Bild

Allerdings hat Untersteinbach/Öhringen mit elf Punkten auf Rang fünf noch zwei Spiele mehr ausstehen als die Waldenburger. Das Tabellenbild ist zu Beginn der Rückrunde noch etwas schief. Die SG um Spielertrainer Konstantin Schneider verlor beim Landesliga-Zweiten TSV G.A. Stuttgart III mit 1:3. Nach starkem Saisonstart war es nun bereits die dritte Niederlage in Folge.

Gleich die ersten beiden Sätze gingen mit 25:19 und 25:21 an die Stuttgarter. Doch die SG kämpfte sich nochmal zurück und mit 25:17 gelang der Anschluss zum 1:2 nach Sätzen. Es gelang allerdings nicht, den Schwung mitzunehmen und die Gastgeber gewannen durch ein klares 25:15 schließlich mit 3:1.

Trendwende bei Waldenburg

Der Trend bei Waldenburg ist gerade umgekehrt. Nach einem schweren Saisonstart kommt das Team so langsam in Tritt. Wobei das Schlusslicht Remshalden am Samstag kein Maßstab war. Aber es war der dritte Erfolg in Folge nach zuvor fünf Partien ohne Sieg.

"Das Spiel war wie in der Vorrunde", sagte Schwiertz. "Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten. Auch wenn wir leichte Startschwierigkeiten hatten." Der erste Satz war lange ausgeglichen. Bis zum 15:15 konnte sich die SG Sportschule nicht entscheidend absetzen. "Dann haben wir aber eine Schippe draufgelegt", sagt Schwiertz. Remshalden konnte nun nicht mehr dagegen halten und ging durch ein 25:18 mit 1:0 in Führung.

Der zweite Satz war dann eindeutig. Remshalden hatte große Probleme mit den Waldenburger Angaben. Die SG zog auf 15:5 davon - eine erste Vorentscheidung. Das 25:13 war dann auch eine klare Angelegenheit.

"Ich habe viel durchgewechselt, damit auch die Spieler Einsatzzeiten bekommen, die sonst nicht so viel spielen", sagte Schwiertz.

Auch im dritten Satz legten die Waldenburger erstmal kräftig vor - 8:4, 12:6, 18:7. Beim 24:14 fehlte dann etwas der Killerinstinkt. Die Konzentration ließ nach und Remshalden kam Punkt für Punkt näher, bis auf 19:24, ehe die SG Sportschule den finalen Punkt zum 25:19 und damit 3:0 setzte.

SG Sportschule schaut in der Tabelle etwas nach oben

"Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber ich bin zufrieden", sagte Schwiertz. "Wir haben gut aufgeschlagen, waren im Angriff variabel und haben auch die taktischen Vorgaben gut umgesetzt."

Im folgenden Spiel zwischen Remshalden und der SG Mads Ostalb II hatte er dann noch Gelegenheit, den nächsten Gegner zu beobachten. Am 29. Januar sind die Waldenburger zu Gast in Spraitbach. "Wenn wir ansatzweise so spielen wie in Remshalden, können wir es packen", sagt Schwiertz. "Es wären wichtige Punkte." Ostalb steht momentan auf Rang drei.

Niederlage kassiert: Untersteinbach/Öhringen mit Konstantin Schneider.
Niederlage kassiert: Untersteinbach/Öhringen mit Konstantin Schneider.  Foto: Schmerbeck, Marc

Auch Untersteinbach/Öhringen spielt am 29. Januar und zwar zu Hause gegen den Tabellenführer SG Volley Alb/Brenztal und den Vorletzten SV Fellbach IV - zumindest wenn es der weitere Verlauf der Corona-Pandemie erlauben sollte.

 
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