Sportpolitik
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Förderung für Sportler auf höchstem Niveau

Die Sporthilfe Unterland Heilbronn-Hohenlohe präsentiert bei ihrer Mitgliederversammlung zahlreiche Erfolge. Vorstand wird einstimmig wiedergewählt.

von unserer Redaktion
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Förderung für Sportler auf höchstem Niveau
Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten haben (v. l.) Sporthilfe-Geschäftsführerin Stefanie Wahl, Stellvertreter Uwe Ralf Heer, Vorsitzender Richard Lohmiller und Schatzmeister Tobias Leu positive Zahlen präsentiert. Foto: Michaela Keicher  Foto: Michaela Keicher

In schwierigen Zeiten einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben, ist besonders wertvoll. "Was die Sporthilfe macht, ist nicht selbstverständlich", sagt Uwe Ralf Heer am Dienstagabend in der Mensa des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Neckarsulm bei der Mitgliederversammlung der Sporthilfe Unterland Heilbronn-Hohenlohe mit ernstem Blick. Der stellvertretende Vorsitzende der 1985 gegründeten Bürgerinitiative stellt nicht nur eine zunehmende Lethargie in der Gesellschaft fest, sondern weist aufgrund der aktuellen Ereignisse auch auf künftige tiefgreifende Veränderungen hin. "Das wird auf jeden Einzelnen, aber auch auf die Vereine Auswirkungen haben. Es wird einen Verteilungskampf geben und auch im Sport muss mehr Sinn für Realismus Einzug halten."

2021 wurden mehr als 100 regionale Nachwuchsathleten gefördert

Umso positiver sind daher die Zahlen zu werten, mit denen die Sporthilfe im vergangenen Jahr mehr als 100 regionale Nachwuchsathleten gefördert hat. Insgesamt sind 63 960 Euro ausgeschüttet worden, so dass die Gesamtförderung inzwischen auf mehr als 1,3 Millionen Euro angestiegen ist. Eine stattliche Summe, die Sponsoren ermöglichen, die der Sporthilfe Unterland auch in wirtschaftlich turbulenten Jahren treu bleiben.

Mehr noch: Christian Hörtkorn, einer der Geldgeber und 2. Vorsitzender, hat die Schwimmer der Sport-Union Neckarsulm im Mai eingeladen, live beim Neckar-Cup dabei zu sein und das trubelige Turnierleben beim Tennis-Challenger zu beobachten.

Henning Mühlleitner und Celine Rieder zeigen, dass sich der Invest lohnt

Eine willkommene Abwechslung für Henning Mühlleitner. Der Freistil-Spezialist, der morgen 25 Jahre alt wird, gehört zum Olympia-Perspektivteam 2024 und hat mit Platz vier über die 400 Meter bei den Olympischen Spielen in Tokio begeistert. Auch seine Vereinskollegin Celine Rieder, die bei Bundestrainer Bernd Berkhahn in Magdeburg trainiert, hat über 1500 Meter ihre olympische Premiere gefeiert - und damit den schönsten Beleg geliefert, "dass sich der Invest und das Engagement für die Athleten lohnen", wie der Erste Vorsitzende Richard Lohmiller sagt. Auch bei den Finals in Berlin hat sich das Gros der Teammitglieder Ende Juni sehr erfolgreich präsentiert.

Sporthilfe mit solider finanzieller Basis

Doch der agile Manager hat nicht nur die Idee zum Olympia-Perspektivteam gehabt, sondern übernimmt mit Uwe Ralf Heer auch die Akquise der Geldgeber. Daher freut es Lohmiller, dass bereits drei Jahre vor den Spielen in Paris das große Ziel des Olympia-Perspektivteams erreicht worden ist.

Weil der Vorstand nicht nur einstimmig entlastet, sondern auch ohne Gegenstimme wiedergewählt worden ist, konzentrieren sich die Macher der Sporthilfe konsequent darauf, den Status quo weiter auf dem äußerst hohen Niveau zu halten. Dass die Initiative auf einer sehr soliden finanziellen Basis agiert, hat Schatzmeister und Kreissparkassen-Vorstandsmitglied Tobias Leu in seinem Bericht den Mitgliedern aufgezeigt.

 
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