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Eine besondere Familie mit Hund

Alex Pakaski arbeitet beim Tennis-Challenger in Heilbronn und hat die junge Yuma dabei.

Lars Müller-Appenzeller
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Lesezeit 1 Min
Eine besondere Familie mit Hund
Mit Akkreditierung (v. l.): Pia und Alex Pakaski und Hund Yuma. Foto: Mario Berger  Foto: Berger, Mario

Natürlich ist es ein kleiner Scherz - aber ein besonders sehenswerter: Auf der Anlage des Neckar-Cups ist die 16 Monate alte Griechische Schäferhündin Yuma unterwegs. "Damit sie auf die Anlage darf, hat sie eine Akkreditierung", sagt Alex Pakaski mit einem Augenzwinkern. Der 58-Jährige aus Nürnberg ist in Heilbronn als Linienrichter im Einsatz (ebenso die 19-jährige Tochter Alina) und hat erstmals seine Frau Pia und eben auch Yuma mitgebracht.

"Kürzlich bei den BMW Open in München durfte sie nicht auf die Anlage", sagt Alex Pakaski, der schon seit sieben Jahren beim Challenger am Trappensee dabei ist und "von meiner Linienrichter-Familie" spricht. Ihr Mann habe immer so viel davon erzählt, sagt Pia Pakaski, die beeindruckt ist: "Es sind hier wirklich alle wahnsinnig aufgeschlossen, man wird gleich in die Familie aufgenommen." Inklusive Hund - Yuma bellt halt ab und an mal. Na und?

Internationale Linienrichter-Familie

Die Linienrichter-Familie hat diesmal 34 Mitglieder, ist sehr international. "Wir haben Leute aus Polen, Indien, Österreich, der Ukraine und Griechenland dabei", sagt Alex Pakaski. Was die Familie ausmacht? Alessa Ladwig, die als Chief of Officials Leiterin der Ballkinder und Linienrichter ist, "macht uns alle zur Familie, die sich immer wieder treffen will", sagt Pakaski über die 33 Jahre alte Untergruppenbacherin. "Ein paar der besten Linienrichter der Welt sind nicht beim parallel zum Neckar-Cup laufenden ATP-Turnier in Rom, sondern gerade in Heilbronn." Das sagt ziemlich viel bis alles.

Mit dem Wohnmobil unterwegs

Alex Pakaski ist umtriebig, war noch am Sonntag als Stuhlschiedsrichter in München in der Bundesliga im Einsatz. Von 22. bis 29. Mai dann beim Challenger in Troisdorf - als Chief of Officials: "Mit weniger netten Leuten", sagt der Österreicher, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, mit dem Wohnmobil durch die Tennis-Welt tingelt. Mitunter mit Hund - ganz offiziell mit Akkreditierung.

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