Waldenburg startet mit Pokalderby in die Saison

Volleyball  Die Männer der SG Sportschule Waldenburg blicken zuversichtlich auf die neue Runde. Anders die Frauen: Sie suchen noch neue Spielerinnen.

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Sebastian Schwiertz blickt zuversichtlich auf die Saison.

Fotos: Marc Schmerbeck

In den vergangenen Jahren war im Volleyball ein verhältnismäßig hohes Mannschaftssterben zu beobachten. Die SG Sportschule Waldenburg arbeitet daran, dass es im eigenen Verein nicht dazu kommt. Doch gerade in der Frauenmannschaft, die am 10. Oktober in die Saison startet, gibt es große Personalprobleme. "Aufgrund der Corona-Zeit haben sich bei einigen die Prioritäten geändert", sagt Trainer Thomas Friemel. Er nennt Stichworte wie Wochenendarbeit, Verletzungen, geändertes Freitzeitverhalten oder Schwangerschaft.

"Das reduziert meine Auswahlmöglichkeiten. Zuwachs könnte nicht schaden", sagt Friemel. "In Zukunft muss man sicher überlegen, ob nicht Spielgemeinschaften eingegangen werden müssen. Gerade im Hohenlohekreis und Landkreis Schwäbisch Hall müsste man überlegen, ob man den Volleyball so in der Region nicht stärken kann."

Weitere Spielerinnen wären im Training gerne gesehen

Er sieht das Problem darin, dass die Freizeit-Angebote zugenommen haben. "Auch die multimedialen Möglichkeiten sind mittlerweile so groß, dass man noch nicht einmal mehr aus dem Haus muss, um sich zu beschäftigen." Gerne würde er nun weitere Spielerinnen im Training begrüßen. Wer Lust hat, kann sich über die Internet- oder Facebookseite des Vereins melden.

In erster Linie geht es für ihn in dieser Saison darum, eine ordentliche Runde zu spielen und die Bezirksliga zu halten. "Was darüber hinaus geht, ist Zugabe."

Der Aufsteiger blickt zuversichtlich auf die neue Saison

Waldenburg startet mit Pokalderby in die Saison

Die Frauen der SG Sportschule Waldenburg suchen personelle Verstärkung.

Keine Personalprobleme hat dagegen Spielertrainer Sebastian Schwiertz bei den Männern. Der Landesliga-Aufsteiger blickt zuversichtlich auf die Saison, die für seine Mannschaft am Sonntag um 15 Uhr mit dem Pokalderby gegen den Oberliga-Aufsteiger Geißelhardt beginnt. "Wir hatten am Donnerstag schon ein Freundschaftsspiel gegen die. Das ist eine coole Truppe", sagt Schwiertz.

Mit 3:2 setzte sich Geißelhardt durch. Allzu viel gibt Schwiertz aber nicht auf das Ergebnis, da beide Teams einiges ausprobierten. "Wir gehen natürlich in das Spiel, um zu gewinnen", sagt der SG-Spielertrainer. "Aber im Pokal weiterzukommen wäre ein Bonus. Es ist aber ein guter Test vor dem Saisonauftakt." Dieser findet für den Landesligisten aber erst am 16. Oktober statt, da vorher keine Halle zur Verfügung steht. "Wir dürfen ja nach so vielen Jahren nicht mehr in der Horst-Maurer-Halle spielen, da sie an drei Stellen ein paar Zentimeter zu nierig ist", sagt Schwiertz. Also wird es etwas schwieriger mit der Terminabstimmung.

Der Trainer tut sich schwer, die Liga einzuschätzen

Bei den Waldenburgern hat sich im Kader wenig verändert. Mit Marco Fischer (Talheim) gab es einen Neuzugang. Außerdem wurde intern etwas umgestellt und Hendrick Klopfer wechselte auf die Zuspieler-Position. "Insgesamt tue ich mich aber schwer, die Liga einzuschätzen", sagt Schwiertz. "Man weiß ja nicht, was sich bei den anderen Mannschaften in der Corona-Zeit so geändert hat." Jedenfalls geht er mit seiner Truppe zuversichtlich in die Runde. Nur zu gerne würde er im vorderen Tabellenbereich mitspielen. "Wenn wir das aufs Feld bringen, was wir im Training zeigen."

 

Marc Schmerbeck

Marc Schmerbeck

Autor

Marc Schmerbeck ist seit 2009 zuständig für den Sport in Hohenlohe. Als Heilbronner geht sein Blick aber auch über jegliche Grenzen hinweg.

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