Herren 30 der TSG Hohenlohe: Der Aufsteiger steigt erneut auf

Tennis  Die Herren 30 der TSG Hohenlohe sichern sich Platz eins in der Verbandsliga und steigen in die Oberliga auf. Die Damen 30 aus Niedernhall/Weißbach/Ingelfingen werden Vierte.

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Heiko Ortwein spielt an Nummer eins der TSG Hohenlohe.

Fotos: Marc Schmerbeck

Die Herren 30 der SPG TSG Hohenlohe feierten im fünften Spiel ihren fünften Sieg. Mit 8:1 wurde der TSV Plüderhausen auf der heimischen Anlage in Öhringen bezwungen. Der Verbandsliga-Aufsteiger jubelte damit über den nächsten Aufstieg. Nächste Saison spielt das Team um Spielertrainer Heiko Ortwein in der Oberliga.

Eine weitere Saison in der Württembergliga dürfen hingegen die Damen 30 der SPG Ingelfingen/Niedernhall/Weißbach einplanen. Auch wenn es am letzten Spieltag der Saison 2:7 beim VfL Sindelfingen hieß. Platz eins sicherte sich der TC Bad Waldsee. Der Klassenerhalt war allerdings schon vor der Saison sicher gewesen - wegen des Rückzugs des STC Schwäbisch Hall.

Für die meisten Spieler war es der erste größere Titelgewinn

Es wurde ein längerer Sonntagabend auf der Tennisanlage in Öhringen. Für die meisten Spieler der Herren 30 war es der erste größere Titelgewinn. Zwei Mal in Folge stieg das Team auf - mit einer Bilanz von 10:0. Fehlte der Meisterschaft in der vergangenen Corona-Runde noch etwas die Aussagekraft, war diese nun umso größer. "Da darf ich nicht so viele kritische Dinge sagen", meint Heiko Ortwein. "Die Jungs wollten und waren heiß."

Das Team glaubte von Sieg zu Sieg immer mehr an sich

Der Aufsteiger steigt erneut auf

Martin Herrmann glänzt an Position zwei der Mannschaft.

Das erste Ziel war zunächst, in der Liga zu bleiben. Doch von Sieg zu Sieg glaubte das Team immer stärker an sich. "Wir hatten eine gute Trainingsbeteiligung und Kameradschaft", sagt Ortwein. "Jeder hat auch für den anderen gekämpft und sich reingehängt. Das war eine tolle Teamarbeit, eine starke Leistung der Mannschaft. Mit dem Aufstieg hat sie sich auch belohnt." Das Plus der Hohenloher: Sie sind auch auf den hinteren Positionen ausgeglichen besetzt. So steuerten Benjamin Heich, Sascha Michl oder Fabian Ortwein genauso Siege bei wie Tobias Freiberger, Martin Herrmann und Heiko Ortwein.

Die Nummer eins, der Spielertrainer, machte am Sonntag mit dem fünften Einzelpunkt gegen Plüderhausen den Titel klar, gab Sicherheit für die Doppel. Mit 7:5 hatte Ortwein noch Mühe im ersten Satz, gewann den zweiten dann aber deutlich 6:2. Auch Freiberger, Fabian Ortwein, Michl und Heich holten die Punkte. Lediglich Herrmann musste sich seinem Gegner Markus Lederer relativ deutlich mit 1:6, 3:6 beugen. Doch das war am Ende egal. Auch alle drei Doppel entschieden die Hohenloher für sich.

So deutlich, wie es aussah, war es nicht immer

Der Aufsteiger steigt erneut auf

Tobias Freiberger steuert an Position drei Punkte zum Aufstieg bei.

Wobei Ortwein/Freiberger großen Siegeswillen zeigten und den Matchtiebreak mit 11:9 für sich entschieden. Vorher hatten sie den ersten Satz 6:2 gewonnen und den zweiten 4:6 verloren. "Es hat zwar deutlich ausgesehen, aber es waren schon einige enge Sätze dabei", sagt Ortwein. Danach gab es das eine oder andere Glas Sekt auf der mehr oder weniger spontanen Siegesfeier. "Es war alles spontan", sagt Ortwein. Denn der Sieg musste ja erstmal unter Dach und Fach gebracht werden. Trotzdem hatten die Hohenloher auch schon Meister-T-Shirts parat. "Nun spielt zum ersten Mal eine Öhringer Mannschaft in der Oberliga. Die Jungs wollen auch alle weitermachen", sagt Ortwein. Doch wie es genau weitergeht, soll im September besprochen werden.

So wird wohl dann auch bei den Damen 30 der SPG Ingelfingen/Niedernhall/Weißbach besprochen, was die Zukunft bringen soll. In der Vergangenheit steht jedenfalls der Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Das 2:7 hat keine Auswirkungen mehr auf den Klassenerhalt

Der Aufsteiger steigt erneut auf

Sascha Michl holte an Position vier wichtige Punkte zum Titelgewinn.

In den Einzeln gegen Sindelfingen war erneut auf die Nummer eins Nicole Marks Verlass, die Stella Olm 6:3, 6:2 besiegte. Sandra Börger lieferte gegen Birgit Michel einen starken Kampf, um im Matschtiebreak nach zuvor 7:5 und 4:6 mit 3:10 zu unterliegen. Auch Janine Leonberger (2:6, 5:7 gegen Patricia Ritter), Susanne Bieber (2:6, 4:6 gegen Monic Grundmann) und Claudia Mittermayer (1:6, 6:2, 5:10 gegen Silke Lamparter) gaben ihre Punkte ab.

So dass es durch einen 6:3, 7:5-Sieg von Katharina Müller gegen Andra Braun 2:4 nach den Einzeln stand. In den Doppeln ließ Marks dann Anja Hasenauer den Vortritt. Diese verlor an der Seite von Börger 1:6, 3:6 gegen Michel/Ritter. Bieber/Müller gaben ebenso den Punkt ab wie Leonberger/Mittermayer. Aber das 2:7 hatte am Ende keine Auswirkungen auf den Klassenverbleib der Spielgemeinschaft, die das Klassement auf Rang vier abschloss.

 

Marc Schmerbeck

Marc Schmerbeck

Autor

Marc Schmerbeck ist seit 2009 zuständig für den Sport in Hohenlohe. Als Heilbronner geht sein Blick aber auch über jegliche Grenzen hinweg.

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