Vom Leben auf der Ideallinie: Zehn Leser treffen Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller

Region  Ja, er ist es wirklich. Ein paar der zehn Leser, die am Montagmorgen einen der Konferenzräume im Audi-Forum Neckarsulm betreten, schauen zweimal hin. Gut gelaunt mit rot-weißem Cap steht da Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller.

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Vom Leben auf der Ideallinie: Zehn Leser treffen Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller

Im Audi-Forum Neckarsulm hat Mike Rockenfeller (echts) den Lesern am Montag unter anderem sein Meisterauto von 2013 erklärt. Autogramme von dem langjährigen Audi-Werksfahrer gab es natürlich auch. Foto: Ralf Seidel

Ja, er ist es wirklich. Ein paar der zehn Leser, die am Montagmorgen einen der Konferenzräume im Audi-Forum Neckarsulm betreten, schauen zweimal hin. Gut gelaunt mit rot-weißem Cap steht da Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller.

Direkt von den beiden DTM-Rennen am Nürburgring ist der 35-Jährige nach Neckarsulm gefahren. Und der sympathische Rennfahrer macht auf Anhieb Eindruck bei den Lesern. Mit seiner Offenheit. Mit seinem Enthusiasmus. Schönreden ist nicht die Sache von Mike Rockenfeller, das wird schnell klar. "Réne Rast ist im Moment einfach der Schnellste und schwer zu schlagen", sagt "Rocky" anerkennend über seinen markenkollegen und frisch gekürten Meister.

2013 wird "Rocky" DTM-Meister

2013 hat er selbst schon erlebt, wie es ist, ganz oben zu stehen und die Meisterschaft zu gewinnen. "Klar, das ist immer das Ziel, auch im nächsten Jahr wieder", sagt Rockenfeller in der lockeren Runde mit den Leser-Gewinnern der Heilbronner Stimme beim Meet and Greet im Neckarsulmer Audi-Forum. Der gebürtige Rheinländer nimmt sich viel Zeit, geht auf alle Fragen seiner Gesprächspartner ein. Die erfahren unter anderem, wie sich der Motorsportler auf ein neues Auto einstellt, wie er mit Niederlagen umgeht und was er sich von der DTM wünschen würde.

 

"Die ersten Jahre waren hart"

Besonders interessiert lauschen die Gewinner, als Mike Rockenfeller von seinen Anfängen erzählt. Seit 2007 startet er mit Audi in der DTM. "Die ersten Jahre am Steuer eines Vorjahreswagens waren hart", berichtet der zweifache Familienvater. Motivation holt er sich damals bei den Sportwagenrennen. 2010 gelingt ihm der Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans. "Das ist schon ein Wahnsinnsgefühl, wenn du da oben auf dem Podium stehst und dir 50 000 Menschen zujubeln." Nur ein Jahr später hat er beim französischen Langstrecken-Klassiker den bislang schwersten Unfall. "Das habe ich im Kopf aber schnell abgehakt. Anders geht es auch nicht."

Ein oder besser zwei Siege beim Finale

In der DTM fühlt sich Rockenfeller nach wie vor wohl. "Ich liebe den neuen Turbomotor, der hat richtig Dampf", sagt der Audi-Pilot. "Aber Leistung kann man ja nie genug haben." Für die Zukunft der DTM wünscht er sich noch mehr Marken, "ansonsten ist das Paket eigentlich richtig toll für die Fans". Nun steht aber erst einmal noch das DTM-Finale Anfang Oktober auf dem Hockenheimring an. "Wenn es um nichts mehr geht, können alle ganz befreit angreifen. Die Fans können sich da sicher auf viel Action in den beiden Rennen freuen", sagt "Rocky". Ist ein Sieg beim Finale das große Ziel? "Wenn es nach mir geht, dürfen es ruhig auch zwei sein."

 

 


Alexander Schnell

Alexander Schnell

Ressortleiter Leben und Freizeit

Alexander Schnell leitet seit 1. Juni 2006 das Ressort Leben und Freizeit und ist damit für alle Sonderveröffentlichungen des Medienunternehmens zuständig. Dazu gehören unter anderem auch das Wochenendmagazin Freizeit und die Autostimme. Ein Spezialgebiet des gebürtigen Heilbronners sind alle Themen rund ums Auto und Mobilität. Darüber hinaus ist Schnell Mitglied der Chefredaktion.

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