Maduka knackt den Stadionrekord beim Eppinger Sprung-Meeting

Leichtathletik  Für die herausragenden Leistung beim 23. Nationalen Sprung-Meeting des TV Eppingen hat am Pfingstsamstag die Düsseldorferin Jessie Maduka gesorgt. Sie verbesserte den Stadionrekord um 16 Zentimeter. Mit persönlicher Bestleistung glänzt zudem Aliena Heinzmann vom gastgebenden Club bei der Jugend.

Von Stefanie Wahl und Anna-Lena Sieber
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Bei wechselnden Windbedingungen, aber angenehmen Temperaturen hat sich die nationale U23-Meisterin und EM-Teilnehmerin von Berlin, Jessie Maduka, nach den deutschen Hochschulmeisterschaften auch in Eppingen präsentiert – und ihr Kommen nicht bereut. Die Düsseldorferin hat vor den Augen von Bundestrainer Charles Friedek und der aus Leingarten stammenden ehemaligen Top-Weitspringerin Elke Bartschat im vierten Durchgang 13,32 Meter geboten und damit den Stadionrekord, der bisher bei 13,16 Meter stand, verbessert. Das bedeutet selbstverständlich den Sieg für das Sprung-Talent. Jessie Maduka sagt nach ihrem Erfolg: „Ich bin sehr happy über das Ergebnis. Für mich stand die Weite nicht im Vordergrund, mein Ziel war es, mehr Sicherheit zu bekommen – und das hat sehr gut geklappt.“

In die Sonne gelächelt hat auch Sabrina Gehrung am frühen Nachmittag des Pfingstsamstags. Die Hochspringerin der LG Filder steht bei der Siegerehrung auf der obersten Stufe, weil sie als einzige im Wettbewerb der Frauen und U23 die 1,80 Meter überspringt. Bei den Männern hat sich Nick Rothenburger (TSG Heilbronn) vor den Augen seines Trainers Harald Ehlke bereits mit 1,90 Meter verabschiedet. Gewonnen hat Bastian Rudolf, der Dresdner schafft als einzig verbliebener Athlet die Siegerhöhe von 2,12 Meter, scheitert aber an den selbst gewählten 2,16 Meter.

Aliena Heinzmann mit einer persönlichen Bestleistung

Aliena Heinzmann
Aliena Heinzmann schaffte mit 12,14 Metern ihre persönliche Bestleistung. Foto: Archiv/Heibel

Schon am Morgen jubelt Aliena Heinzmann. Anders als bei den Landesmeisterschaften vor einer Woche, bleibt die Dreispringerin während ihrer sechs Versuche schmerzfrei und schafft mit 12,14 Meter persönliche Bestleistung – darüber freut sich auch ihr Coach Peter Bergdolt. „Geplant habe ich mit 12,20 Metern, aber auch so bin ich jetzt mit meiner Leistung zufrieden“, sagt die 17-Jährige, die erst seit zwei Jahren Leichtathletin ist.

Verletzungsbedingt gefehlt hat ihre Trainingskameradin Olivia Tzschach. Ein guter Bekannter in Eppingen ist Felix Mairhofer. Der Kraichgauer startet inzwischen für die TSG Weinheim und ist mit 15,35 Meter auf Platz zwei gelandet. Weit wichtiger für den 24-Jährigen: Er hat sich damit für die nationalen Titelkämpfe am 3./4. August in Berlin qualifiziert. Die größte Weite des Tages Philipp Kronsteiner gelingt aus Österreich mit 15,97 Meter. Nicht angetreten ist Maurice Mathabela aus Südafrika.

 


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