Falken-Teammanager Marco Schütz kehrt aufs Eis zurück

Eishockey  Den HEC Eisbären gelingt mit der Reaktivierung von Ex-Falke Schütz ein Transfercoup vor der eigenen Haustür. Es ist nicht die einzige personelle Veränderung. Auch über Torhüter Andrew Hare gibt es Neuigkeiten zu vermelden.

Von unserer Redaktion
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Falken-Teammanager Marco Schütz kehrt aufs Eis zurück

Nach der Saison 2016/17 hatte Marco Schütz (rechts) die Schlittschuhe ausgezogen, für die HEC Eisbären schnürt der 34-Jährige sie jetzt wieder.

Foto: Archiv/Veigel

Viel los bei den HEC Eisbären. Erst stoppte der Regionalligist seine sportliche Talfahrt nach drei Niederlagen in Folge und gewann im Penaltyschießen bei den Baden Rhinos Hügelsheim mit 4:3 (2:2, 0:1, 1:0). Damit steht das Team von Trainer Pavol Jancovic wieder auf dem vierten Platz und ist nach dem zehnten Spieltag weiter auf Playoff-Kurs.

Schütz steht für den Rest der Saison im Kader

Da sich am 1. Dezember nicht nur das erste Türchen im Adventskalender öffnete, sondern auch das Transferfenster in der Regionalliga Südwest, sind die Eisbären auch personell aktiv geworden. Ein Kracher-Transfer gelang direkt vor der Haustüre. Marco Schütz, Teammanager der Heilbronner Falken, stellt sich für den Rest der Saison zusätzlich in den Dienst der Eisbären und schnürt wieder die Schlittschuhe. Nach der Saison 16/17 hatte der 34-Jährige verletzungsbedingt seine aktive Karriere beendet. Für die Regionalliga fühlt sich der Verteidiger aber offensichtlich fit genug.

"Er ist ein sehr erfahrener Spieler, und wir können davon nur profitieren. Seine Stärken liegen im Spielaufbau und seiner Übersicht sowie seinen sehr guten Schüssen", ist Jancovic vom Comeback der neuen Nummer 6 der Eisbären begeistert.

Schütz ist allerdings nicht der einzige Rückkehrer. André Vorlicek kommt nach gerade mal einem halben Jahr vom Ligakonkurrenten aus Eppelheim zurück. Dort bestritt der 33-Jährige nur eine einzige Partie. Diese Personalie nährt natürlich Gerüchte um einen Abschied von der bisherigen Nummer eins Andrew Hare. Der Kanadier ist bereits seit Saisonbeginn Torwarttrainer bei den Bietigheim Steelers. Beim DEL-2-Team fungierte er nach der Rückkehr von Kapitän Nikolai Goc aufs Eis vergangenes Wochenende zusätzlich als Co-Trainer von Marc St. Jean.

Gerüchte um Tormann Hare

"Wir versuchen, Andrew permanent zu uns zu bringen und werden das im Laufe der Woche klären", verriet der Chefcoach im Anschluss an den 4:0-Sieg am Sonntag gegen die Eispiraten Crimmitschau. Inzwischen ist aber klar: Der 29-jährige Kanadier bleibt in erster Linie Keeper der Eisbären. Wenn es zeitlich aber möglich ist, wird er St. Jean an der Bande der Steelers als Co-Trainer unterstützen.

Die vorerst letzte geklärte Personalfrage betrifft einen Abgang. Verteidiger Nick Körner verlässt die Eisbären aus persönlichen Gründen und wechselt zu den Mad Dogs Mannheim, dem nächsten Gegner der Eisbären am Freitagabend um 20.15 Uhr in der Nebenhalle der SAP-Arena.

Leontin Kreps ist beim 4:3-Sieg in Hügelsheim der Matchwinner

Matchwinner beim für große Erleichterung sorgenden Sieg gegen Hügelsheim war Leontin Kreps. Der 30-Jährige verwandelte nicht nur den entscheidenden Penalty, zuvor hatte der Stürmer auch schon für den 3:3-Ausgleich gesorgt (45. Minute), wodurch sich die Eisbären erst in die Overtime retteten.

Stefano Rupp hatte in der zweiten Minute für die frühe Führung gesorgt, Daniel Brendle den zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand egalisiert (19.). Björn Groß (12.), Marc Hemmerich (18.) und Graham Brulotte (23.) hießen die Torschützen auf Seiten der Baden Rhinos. 

 


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