Carina Bär bleibt mit dem Doppelzweier im Rennen um die WM-Medaillen

Ruder-WM  Der Name ist Programm: Carina Bär von der Heilbronner Rudergesellschaft Schwaben hat bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv mit Michaela Saelberg über den Umweg Hoffnungslauf das Halbfinale erreicht.

Von unserer Redaktion

Carina Bär und Michaela Staelberg im Doppelzweier.

Dem Doppelzweier des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gelang am Mittwoch Platz zwei und Wiedergutmachung für den mäßigen Start in die Regatta.

Am Ende war es eine enge Kiste. Carina Bär und Michaela Staelberg führten vom Start weg, lagen zur Halbzeit über die 1000 Meter und auch bei der 1500-Meter-Marke klar in Führung, jeweils etwa zwei Sekunden vor den Tschechinnen Kristyna Fleissnerova und Lenka Antosova. Die fingen das Boot mit der 28 Jahre alten Olympiasiegerin aus Bad Rappenau-Babstadt und der fast auf den Tag genau fünf Jahre jüngere Staelberg noch ab. Tschechien siegte in 7:00.07 Minuten vor Deutschland (0,23 Sekunden zurück) sowie Polen (+0,41).

Diese drei Boote haben sich für das am Freitag um 8.34 beziehungsweise 8.42 Uhr angesetzte Halbfinale qualifiziert. Das Ziel in Bulgarien ist und bleibt für den DRV-Doppelzweier das A-Finale am Sonntag um 12 Uhr.

Mit einem ungefährdeten Sieg im Vorlauf vor Italien und den Niederlanden zog der Deutschland-Achter, das Paradeboot des DRV, scheinbar mühelos auf direktem Weg ins Finale ein.