Stäbler-Sieg und Platz zwei für Popp

Ringen  Die WM-Generalprobe ist geglückt. Der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler hat den letzten Test vor der WM Mitte September mit Bravour bestanden.

Von Alexander Bertok

In seiner neuen Gewichtsklasse bis 67 Kilogramm feierte der Musberger, der in der Ringer-Bundesliga für die Red Devils Heilbronn startet, den Sieg beim Deutschland Grand Prix in Dortmund. Im Finale besiegte Stäbler den Russen und amtierenden Weltmeister Artem Surkov souverän 7:1. Die Änderungen der Gewichtsklassen zwangen Frank Stäbler zu einem weiteren Wechsel seiner Klasse. Der Weg zu Olympia kann nur in der Klasse bis 67 Kilo gelingen. Der Weltmeister in drei verschiedenen Gewichtsklassen, 2015 in der Klasse bis 66 Kilogramm, 2017 bis 71 Kilogramm und 2018 bis 72 Kilogramm, hat zu Jahresbeginn dafür sein „Projekt 67“ ausgerufen.

Das Red-Devils-Eigengewächs Eduard Popp erreichte nach Siegen gegen Tuomas Lathi (Finnland), Mantas Knystaustas (Litauen) und Balint Lam (Ungarn) ebenfalls den Endkampf. Der Schwergewichtler (bis 130 Kilo) war dann aber gegen den Finnen Konsta Mäenpää chancenlos und wurde bei einem 0:9-Rückstand geschultert.

Die weiteren Heilbronner Teammitglieder waren bei dem Turnier im griechisch-römischen Stil weit weniger erfolgreich. Christopher Krämer (60 kg) verlor seinen Auftaktkampf. Dasselbe Schicksal ereilte Pascal Eisele (77 kg) und Marius Braun (82 kg).


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