Taekwondo-Frauen Manz und Fromm hoffen auf Medaille
Kleines Team, große Träume: Mit Medaillenchancen gehen die deutschen Taekwondo-Kämpferinnen Helena Fromm und Sümeyye Manz die Sommerspiele in London an.

«2008 war ich unerfahren, damals war das Ziel vielmehr das Dabeisein. Jetzt will ich eine Medaille», sagt die junge Nürnbergerin Sümeyye Manz vor ihrem zweiten Olympia-Start zuversichtlich. Dass es die 22 Jahre alte Mutter eines Sohnes drauf hat, bewies sie schon oft genug: 2005 wurde Manz im Alter von nur 15 Jahren WM-Dritte, im vergangenen Jahr konnte sie diesen Erfolg wiederholen. Einen ganz großen internationalen Titel konnte Manz auch schon erkämpfen: 2008 wurde sie Europameisterin.
«In Lauerstellung» im Kampf um olympisches Edelmetall sieht sich Helena Fromm. «Wenn ich meine Leistung ganz gut abrufe, wäre ein Traum von einer Medaille vielleicht realisierbar», betont die 24-Jährige.
Für die gebürtige Sauerländerin sind es ebenfalls die zweiten Sommerspiele. Und auch Fromm gehört nach WM-Bronze 2007 und 2011 sowie dem EM-Titel 2008 zu den möglichen Medaillenanwärtern. «Es kommt wirklich auf den einen Tag an», sagt die blonde Athletin.
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