Stimme+
Krasnaja Poljana (dpa)
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Deutsche Rodler mit Gold-Abo bei Olympia

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Die deutschen Rodler haben ein Abo auf Olympia-Gold. Seit der Aufnahme des Rennsports ins Programm der Winterspiele konnten die Kufen-Asse stets mindestens einen Olympiasieg einfahren.

Der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl (r) drückt Felix Loch die Daumen. Foto: Christian Charisius
Der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl (r) drückt Felix Loch die Daumen. Foto: Christian Charisius

Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert die stolze Bilanz der deutschen Rodler bei Winterspielen:

1964: Thomas Köhler holt in Innsbruck Gold vor Klaus Bonsack und Hans

Plenk. Einen Doppelerfolg gibt es für die Frauen: Ortrun Enderlein

siegt vor Ilse Geisler. Die Doppelsitzer gehen leer aus.

1968: In Grenoble holen die Doppelsitzer Klaus Bonsack und Thomas

Köhler Gold, Wolfgang Winkler/Fritz Nachmann werden Dritte. Bei den

Männern kommt Köhler auf Rang zwei, Bonsack wird Dritter. Bei den Frauen fahren Christa Schmuck und Angelika Dünhaupt zu Silber und Bronze.

1972: Medaillen-Rausch in Sapporo: Wolfgang Scheidel siegt vor

Harald Ehrig und Wolfram Fiedler, bei den Frauen gewinnt Anna-Maria

Müller vor Ute Rührold und Margit Schumann. Horst Hörnlein und

Reinhard Bredow holen Gold bei den Doppelsitzern, Bronze geht an

Klaus Bonsack/Wolfram Fiedler.

1976: Wieder gibt es drei Olympiasiege: Dettlef Günther siegt in

Innsbruck vor Josef Fendt und Hans Rinn. Bei den Frauen gewinnt

Schumann vor Rührold und Elisabeth Demleitner. Hans Rinn/Norbert Hahn

holen Gold vor Hans Brandner/Balthasar Schwarm.

1980: Bernhard Glass holt in Lake Placid Gold, Dritter wird Anton

Winkler. Ihr zweites Gold fahren die Doppelsitzer Rinn/Hahn ein. Bei den Frauen gewinnt Melitta Sollmann Silber.

1984: In Sarajevo sorgen Steffi Martin, Bettina Schmidt und Ute Weiß

für einen Dreifachtriumph. Hans Stanggassinger/Franz Wembacher siegen

bei den Doppelsitzern, Jörg Hoffmann/Jochen Pietzsch werden Dritte.

Die deutschen Einsitzer gehen erstmals leer aus.

1988: Deutsche Festspiele in Calgary: Jens Müller siegt vor Georg

Hackl, bei den Frauen sorgen Martin, Weiß und Cerstin Schmidt für

einen erneuten Dreifacherfolg. Hoffmann/Pietzsch siegen vor Stefan

Krauße/Jan Berendt und Thomas Schwab/Wolfgang Staudinger.

1992: Hackl fährt in Albertville zu seinem ersten Gold. Ganz oben

stehen auch die Doppelsitzer Krauße/Behrendt, Zweite werden Yves

Mankel/Thomas Rudolf. Bei den Frauen holt Susi Erdmann Bronze.

1994: Hackls zweiter Streich: In Lillehammer holt er sein zweites

Gold. Erdmann fährt bei den Frauen Silber ein. Für die Doppelsitzer

Krauße/Behrendt reicht es für Bronze.

1998: In Nagano macht Hackl sein drittes Gold perfekt, Jens Müller

wird Dritter. Ihr zweites Gold holen Krauße/Behrendt, bei den Frauen

siegt Silke Kraushaar vor Barbara Niedernhuber.

2002: Sylke Otto gewinnt in Salt Lake City vor Niedernhuber und

Kraushaar. Patric Leitner/Alexander Resch holen Gold bei den

Doppelsitzern, Hackl holt mit Silber seine fünfte Olympia-Medaille.

2006: Otto fährt in Turin ihr zweites Olympia-Gold ein - vor Kraushaar und Tatjana Hüfner. Bei den Doppelsitzern sichern sich André Florschütz/Torsten Wustlich Silber.

2010: In Vancouver gelingt Hüfner der ganz große Coup. Sie fährt ebenso zu Gold wie Felix Loch. Über Silber darf sich David Möller freuen, Natalie Geisenberger sowie Leitner/Resch holen Bronze.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben