Deutsche Rodler erneuern Gold-Abo bei Olympia
Zwölf Jahre nach dem letzten Gold-Coup von Georg Hackl hat Felix Loch die stolze Erfolgsbilanz der deutschen Rodel- Männer bei Winterspielen ausgebaut. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die Erfolge der deutschen Kufen-Asse bei Olympia.

1964: In Innsbruck gibt es einen deutschen Dreifacherfolg: Thomas Köhler siegt vor Klaus Bonsack und Hans Plenk.
1968: In Grenoble reicht es für Köhler noch einmal zu Silber. Bonsack fährt zu Bronze.
1972: Dreifach-Triumph in Sapporo: Wolfgang Scheidel gewinnt vor Harald Ehrig und Wolfram Fiedler.
1976 : Innsbruck bleibt für die deutschen Rodel-Männer eine Gold- Grube: Dettlef Günther siegt vor Josef Fendt und Hans Rinn.
1980: Bernhard Glass holt in Lake Placid den Olympiasieg, Anton Winkler wird Dritter.
1984: Beim Sieg des Italieners Paul Hildgartner in Sarajevo gehen die Deutschen erstmals leer aus.
1988: Jens Müller triumphiert in Calgary, Georg Hackl holt mit Silber die erste seiner fünf Olympia-Medaillen.
1992: Erster Gold-Streich von Hackl in Albertville.
1994: In Lillehammer feiert der «Hackl-Schorsch» seinen zweiten Olympiasieg.
1998: Hackl macht in Nagano seinen Gold-Hattrick perfekt. Jens Müller fährt zu Bronze.
2002: In Salt Lake City muss Hackl nur dem Italiener Armin Zöggeler den Vortritt lassen.
2006: Erstmals seit 1984 gehen die deutschen Männer in Turin wieder leer aus.
2010: Als jüngster Rodel-Olympiasieger fährt Felix Loch zu Gold. David Möller feiert mit Silber seine erste Medaille.
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