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Olympia-Kolumne aus Pyeongchang: Leibspeise

Um es kulinarisch zu sagen: Keine koreanische Küche ohne Kimchi. Das fermentierte Gemüse gehört zu jedem Essen. Das Geschmacksfeuerwerk mit Knoblauchnote ist aber nicht jedermanns Sache.

Von Stefanie Wahl
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Egal, was auf der Speisekarte steht oder wie groß die Auswahl am (Asia-)Buffet ist. Kimchi kommt in unzähligen Variationen auf den Tisch. Auch zum Frühstück, was es dem olympischen Gast dank der mitunter mehr als zarten Knoblauchnote nicht einfacher macht, diese Beilage lieben zu lernen. Die international bekannteste Art ist Kimchi aus vergorenem Chinakohl. Gerne auch mit Paprikamehl, Sardellen- und Krabbensauce oder Zwiebeln. Und weil der Koreaner ohne Kimchi nur bedingt lebensfähig ist, gibt es das Geschmacksfeuerwerk für den Gaumen auch als 80-Gramm-Tütchen luftdicht verschweißt (was eine echt gute Idee ist, so lange es zu bleibt).

Für alle, die Kimchi nur schwer runterbringen, aber keine Spielverderber sein wollen, eine kleine Esshilfe: Mit viel Reis vermengt, geht's leichter. Und immer ganz feste daran denken, Kimchi hat auch was Gutes. Es ist sehr gesund und kalorienarm.

Korea kann aber auch super lecker - mit Bibimbap, koreanischem Reis samt Gemüse. Oder Bulgogi, gegrillten Rindfleisch-Scheiben, eingelegt in einer Marinade aus Sojasauce, Frühlingszwiebeln und Gewürzen. Echt prima alles. Nur gibt es das alles in der tiefen Nacht nicht mehr. Leider. Genau dann kommt aber der große Hunger. Wenn selbst das Tante-Emma-Lädle geschlossen hat. Bleibt nur der Griff in die Nachttisch-Schublade. Dort liegen die Goldstücke. Edles Exportgut. Lieber Hans Riegel in Bonn, Germany.

An dieser Stelle ein Dankeschön für die Produktion ihrer bunten Glukosefiguren. Mag sein, dass sie nicht zahnschonend sind. Aber es gibt Momente, da zählt anderes. Einen Hinweis gäbe es da noch für Sie. In Ihrem Unternehmen gibt es eine Vertriebslücke. Pyeongchang. Diese zu schließen, könnte sich in der Jahresbilanz überaus positiv auswirken - und das ist keine Einzelmeinung.

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