Lucie-Marie Kretzschmar holt Tor des Monats nach Neckarsulm

Der spektakuläre Treffer der Neckarsulmer Bundesliga-Spielerin Lucie-Marie Kretzschmar wurde mit großem Abstand zum Tor des Monats Februar gewählt.

Email

Sie möchten unser Youtube-Video ansehen?

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellung kann Ihnen diese Datenvisualisierung nicht angezeigt werden.

Hier können Sie eine Änderung Ihrer Einstellungen vornehmen, um sich die Grafik anzeigen zu lassen.

Datenschutzeinstellungen ändern

Bitte beachten Sie, dass durch die Einwilligung des Dienstes Cookies gesetzt werden können. Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.

 

Nein, Lucie-Marie Kretzschmar war nicht genervt. Schließlich ist es die Neckarsulmer Bundesliga-Spielerin gewohnt, auf ihren prominenten Papa, die Handball-Ikone, reduziert zu werden. „Naja, er war ja auch bekannt für sowas, deswegen kann ich diesen Querverweis schon relativ gut nachvollziehen, muss ich sagen“, gestand die 20-Jährige mit einem Lachen.

„Wie der Vater, so die Tochter! Nicht nur Stefan Kretzschmar kann mit dem Ball in der Hand zaubern, seine Tochter Lucie-Marie kann es auch! Diesen Traum-Kempa habt ihr zum Tor des Monats Februar gewählt: Völlig zurecht!“, feierte die Handball-Bundesliga am vergangenen Wochenende in den sozialen Medien die Gewinnerin.

Über 50 Prozent der Stimmen

Dass es der Kretzschmar-Treffer überhaupt zur Wahl geschafft hatte und Konkurrenten wie Timo Kastening oder Hendrik Pekeler mit über 50 Prozent der Stimmen klar ausstach, war NSU-Pressesprecher Sascha Göttler zu verdanken.

Als das bildschöne Tor per Rückhand-Wurf nach Zuspiel von Lynn Knippenborg in der Endphase gegen Halle-Neustadt fiel, betonte Göttler direkt nach der Schlusssirene: „Das müssen wir für die Wahl zum Tor des Monats bringen.“ Das tat die Sport-Union dann auch. Und holte damit das Tor des Monats nach Neckarsulm.

Abstimmung akribisch angeschaut 

„Dass das alles ins Rollen gekommen ist, war doch ziemlich überraschend. Wenn man sich die Abstimmung – so wie ich – dann akribisch angeschaut hat, war es vom Ergebnis wahrscheinlich wenig überraschend“, sagt Neckarsulms Nummer 33. 

Die Abwehrspezialistin und Halblinke war über die besondere Auszeichnung „sehr froh und sehr glücklich. So etwas zu erzielen, ist sicher nichts alltägliches. Für mich ist es ein ganz spezielles Gefühl. So etwas passiert, glaube ich, nicht noch einmal. Deshalb genieße ich das auch noch ein bisschen.“


Dominik Knobloch

Dominik Knobloch

Sportredakteur

Dominik Knobloch ging 2012 erstmals als Praktikant für die Heilbronner Stimme aufs Feld. Nach seinem Volontariat wurde er 2015 als Redakteur im Sportressort übernommen.

Kommentar hinzufügen