Sport-Union holt Carmen Moser nach Neckarsulm

Handball  Der Handball-Bundesligist aus Neckarsulm holt die Rückraumschützin Carmen Moser vom Konkurrenten Ketsch. Der Neuzugang ist eine Shooterin, die gerne aus neun Metern trifft.

Von unserer Redaktion
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Die nächste Neue heißt Carmen Moser. Die Rückraumspielerin wechselt zur nächsten Saison von den Kurpfalz Bären Ketsch zur Neckarsulmer Sport-Union und hat bei dem Frauen-Bundesligisten bereits einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Carmen Moser trägt nächste Saison das NSU-Trikot.

Foto: Kurpfalz Bären Ketsch

Die Rechtshänderin freut sich auf die Herausforderung in Neckarsulm, plant sie doch, sich nach ihrer Zeit in Ketsch neu zu orientieren: "Für mich kamen die Anfrage aus Neckarsulm und die ersten Gespräche mit den Verantwortlichen zum richtigen Zeitpunkt, obwohl damals noch nicht klar war, wie die sportliche Zukunft in Ketsch aussieht", sagt Carmen Moser in einer Mitteilung. Nachdem die 25-Jährige ihr Studium abgeschlossen hat, wagt sie den Schritt, auf den Handball zu setzen und in professionellen Strukturen noch intensiver zu trainieren.

Schnelligkeit passt perfekt zur künftigen Spielweise

Die künftige NSU-Trainerin Tanja Logvin sagt über den Neuzugang: "Carmen ist eine Shooterin, die ihre Tore oft aus neun Metern erzielt. Sie passt durch ihre Schnelligkeit perfekt zur künftigen Spielweise und ist dazu im besten Handballalter. Sie wird als junge, aber routinierte Spielerin gut mit Lucie Kretzschmar im linken Rückraum harmonieren." In ihrem Heimatverein Ketsch hat Carmen Moser zu den Leistungsträgerinnen gezählt, ist im Sommer 2019 mit den Kurpfalz Bären in die 1. Liga aufgestiegen und nicht nur dank ihrer 78 Feldtore eine Stütze im Team und zugleich eine der besten Werferinnen der Liga gewesen.

Als Aufsteiger steht Ketsch nach der abgebrochenen Saison auf dem letzten Tabellenplatz, bleibt aber in der 1. Bundesliga, da es durch die abgebrochenen Spielzeit keine Absteiger gibt.

Die Neue zeigt viel Ehrgeiz

Kai Stettner, Geschäftsführer der Neckarsulmer Sport-Union erklärt, der Verein habe Moser bereits längere Zeit beobachtet und ihre starken Leistungen registriert. "Sie bringt alle Voraussetzungen mit, um sich nochmals weiterzuentwickeln. Sie hat bereits in den Gesprächen großen Ehrgeiz gezeigt, daher sind wir froh, dass sie sich dem sportlichen Sprung stellt und bei uns den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen möchte", sagt Kai Stettner. "Wir sind überzeugt, dass sie sich mit ihrer Mentalität sehr gut in die Mannschaft einbringen und sich wie das Team weiterbringen wird."

Da Carmen Moser aus der Rhein-Neckar-Region stammt, kennt die ehemalige Junioren-Nationalspielerin die Umgebung bereits. 


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