"Ich hatte kein Angebot aus Neckarsulm"

Sie ist 19 Jahre alt, stammt aus Oppenweiler, hat lange in Bietigheim gespielt und trägt das Trikot der Bad Wildungen Vipers. Unser Redakteur Stephan Sonntag hat mit Linkshänderin Jana Scheib darüber gesprochen, wie es dazu kommen konnte.

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Jana Scheib

Foto: HSG

Sie ist 19 Jahre alt, stammt aus Oppenweiler, hat lange in Bietigheim gespielt und trägt das Trikot der Bad Wildungen Vipers. Unser Redakteur Stephan Sonntag hat mit Linkshänderin Jana Scheib darüber gesprochen, wie es dazu kommen konnte.

 

Frau Scheib, mit welchen Gefühlen fahren Sie am Samstag nach Neckarsulm?

Jana Scheib: Ich freue mich auf das Spiel. Meine Eltern, meine Schwester und viele ehemalige Klassenkameradinnen werden in der Halle sein. Das ist immer extrem schön.

 

Was erwarten Sie für ein Spiel?

Scheib: Es wird sicher ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden wird. In der Ballei ist die Sport-Union aber der Favorit.

 

Hätten Sie erwartet, sich mit Neckarsulm auf Augenhöhe zu begegnen?

Scheib: Nein, eher nicht. Ich hätte Neckarsulm weiter oben in der Tabelle erwartet. Die Sport-Union hat einen deutlich breiteren Kader als wir.

 

Sie sind vor Saisonbeginn von Bietigheim nach Bad Wildungen gewechselt. Wäre der Weg nach Neckarsulm nicht naheliegender gewesen?

Scheib: Vielleicht, aber ich hatte kein Angebot aus Neckarsulm. Über meine Junioren-Nationalmannschaftskollegin Maxi Mühlner kam der Kontakt nach Bad Wildungen zu Stande. Schon beim Probetraining habe ich mich extrem wohlgefühlt, mich in dem halben Jahr deutlich weiterentwickelt und ich habe noch einen Vertrag bis 2021.

 

Sie haben in Ihrer jungen Karriere schon zwei Kreuzbandrisse erlitten.

Scheib: Das war großes Pech, aber ich habe das Beste daraus gemacht und mich zurückgekämpft. Das macht mich heute viel stärker.

 


Stephan Sonntag

Stephan Sonntag

Autor

Stephan Sonntag arbeitet seit Oktober 2008 für die Heilbronner Stimme. Nach seinem Volontariat wurde der gebürtige Westerwälder in die Sportredaktion übernommen. Dort ist er für Handball, Eishockey, Boxen und Rugby zuständig. 

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