Goos geht, Wechsel auf Linksaußen bei Handballfrauen

Handball  Joanna Rode kommt von Bayer Leverkusen zum Neckarsulmer Frauenhandball-Bundesligisten. In der aktuellen Saison, die ja bereits abgebrochen worden ist, hat sie 63 Tore erzielt.

Von unserer Redaktion
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Joanna Rode hat in der abgebrochenen aktuellen Saison 63 Tore erzielt.

Foto: NSU

Nach zwei Jahren gibt es bei der Neckarsulmer Sport-Union einen Wechsel auf der Linksaußen-Position. Michelle Goos wird den Verein wieder verlassen und zurück in die Heimat gehen.

Neu im Kader der NSU ist Joanna Rode, die vom Ligakonkurrenten TSV Bayer 04 Leverkusen nach Neckarsulm wechselt und auf der linken Außenbahn künftig das Duo mit Selina Kalmbach bilden wird.

Vor Ort einen sehr guten Eindruck gewonnen

"Ich hatte in Leverkusen zwei gute und sportlich erfolgreiche Jahre, in denen ich mich durch die Spielpraxis in der 1. Bundesliga weiterentwickeln konnte. Mit dem Wechsel nach Neckarsulm freue ich mich nun allerdings auch auf eine neue Herausforderung und den nächsten Schritt in meiner Karriere", sagte Rode zum Wechsel zur Sport-Union.

"Bei meinem Besuch in Neckarsulm habe ich vom Verein und den Möglichkeiten vor Ort einen sehr guten Eindruck bekommen und bin davon überzeugt, hier weiter erfolgreich Handball spielen zu können."

Die 22-Jährige steht aktuell noch mit ihren beiden Schwestern Elaine und Jennifer Rode in Leverkusen unter Vertrag. Sie durchlief einst die Jugendschule des HC Leipzig, für den Joanna Rode bereits mit 18 Jahren ihr Debüt in der Handball Bundesliga der Frauen feiern konnte. In Leverkusen hat sich die Linksaußen zur Nummer eins auf ihrer Position entwickelt und war in der bereits abgebrochenen Saison 2019/20 mit 63 Toren eine der treffsichersten Spielerinnen im Kader.

Tanja Logvin freut sich auf die neue Kraft

NSU-Trainerin Tanja Logvin freut sich auf den Neuzugang: "Joanna ist eine absolute Wunschspielerin von mir, die mit Selina einen sehr guten Mix auf dieser Position bilden wird. Beide gehören bereits jetzt zum erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft und werden sich kommende Saison einen gesunden Konkurrenzkampf liefern." Joanna Rode bringe "bereits als 22-Jährige einen Killerinstinkt und wichtige Leaderqualitäten mit nach Neckarsulm". Außerdem spiele sie "auch eine sehr starke Rolle in der Abwehr", so Tanja Logvin.

Für Michelle Goos geht es nach zwei Jahren in Neckarsulm und insgesamt vier Jahren in Deutschland zurück in ihre Heimat Amsterdam. Bei der Sport-Union zählte die 30-Jährige durch ihre offene Art zu den Publikumslieblingen. Allerdings gab es heftige Rückschläge. Bereits nach ihrem Wechsel vom Buxtehuder SV zur NSU verletzte sich Goos in der Vorbereitung auf die Saison mit einem Kreuzbandriss schwer.

Zu Beginn der Saison 2019/20 hatte die Niederländerin zur alten Stärke zurückgefunden, doch im November 2019 gab es mit einem Kreuzbandriss im anderen Knie den zweiten harten Rückschlag in der Karriere. 

 

 


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