DHB-Pokal: Neckarsulm vor Pflichtaufgabe bei Zweitligist Herrenberg

Handball  Auftakt im DHB-Pokal dient für die Sport-Union als erste Standortbestimmung vor dem Liga-Start. Allerdings fehlt Trainer Pascal Morgant weiterhin eine gesunde Kreisläuferin.

Von Dominik Knobloch

Für Neckarsulm schließt sich an diesem Samstagabend eine kleine Klammer. In der Herrenberger Markweghalle wartet ab 19.30 Uhr in der ersten Runde des DHB-Pokals mit den Kuties der SG jener Kontrahent, gegen den die Sport-Union vor drei Wochen mit einem 30:29-Testspielerfolg in die finale Vorbereitungsphase gestartet war.

"Das ist ein schöner Vergleich und soll mit Blick auf unsere Fortschritte schon eine Standortbestimmung sein", sagt NSU-Trainer Pascal Morgant zum Duell mit dem Zweitliga-Topteam.

Kalmbach und Wick helfen auf ungewohnter Position aus

Etwas relativieren muss er die Aussagekraft des ersten Pflichtspiels allerdings. Denn der Kreis in Herrenberg schließt sich für Neckarsulm ohne nominelle Kreisläuferin im Kader. Seline Ineichen (Mittelhandbruch) und Jill Kooij (Fingerbruch)fallen weiterhin aus. Auch Jessica Straub aus der zweiten Mannschaft hilft diesmal nicht aus, um sich im Pokal nicht festzuspielen.

Neben Selina Kalmbach soll diesmal Chantal Wick ungewohnte Kreise ziehen. "Ich bin froh, dass sie sich dahin und damit in den Dienst der Mannschaft stellen", sagte Morgant und erwartet nicht allzu viel, außer, "dass sie Gas geben".

Holländerinnen in verantwortungsvollen Positionen

Für den Ausgang des Spiels hat der Trainer hingegen eine konkrete Vorstellung: "Weiterkommen ist das klare Ziel." Zu erwarten, dass Neckarsulm den klassentieferen Gegner aber aus der Halle haut, "wäre vermessen". Die Herrenbergerinnen haben einen guten Kader und nicht nur ob der drei Zugänge von Zwangsabsteiger Nellingen viel Erfahrung in ihren Reihen. "Die taugen schon als Stolperstein", warnt Pascal Morgant.

Um diesen zu umkurven, vertraut er auf Lynn Knippenborg als Spielmacherin. Im Trainingslager gemeinsam mit Michelle Goos in den Spielerrat gewählt, ist die Holländerin mittlerweile angekommen. Etwa zu früh könnte ein kompletter Einsatz hingegen noch für Kapitänin Louisa Wolf kommen, hinter der nach ihrer Kreuzband-OP weiter ein kleines Fragezeichen steht.

 

 


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