Falke Yannik Valenti: "Die Gegner haben wieder mehr Respekt"

Eishockey  Yannik Valenti blickt im Kurz-Interview auf das nächste Spiel am Dienstagabend gegen den Seriensieger Kassel Huskies, auf die Tabellensituation und den neuen Trainer Bill.

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Yannik Valenti. Foto: privat

Er ist wieder da: Seit Freitag ist Yannik Valenti (20) zurück bei den Heilbronner Falken. Vier Punkte haben die Falken seitdem gesammelt - und sind seit Sonntag nicht mehr Tabellenletzter der DEL 2. Wir sprachen mit dem Stürmer vor dem Heimspiel gegen Kassel am Dienstag, 20 Uhr, über die neue Situation.

 

Yannik, eigentlich ist der Blick auf die Tabelle bei Sportlern ein bisschen verpönt, haben Sie am Sonntag trotzdem einen Blick riskiert?

Valenti: Klar. Es war sogar das Erste, was wir am Sonntag nach der Partie gemacht haben. Alleine, um eine Bestätigung zu bekommen, wie es jetzt aussieht. Generell schauen wir nur auf uns und unsere Leistungen.

 

Die Falken sind nicht mehr Tabellenschlusslicht der DEL 2. Was heißt das für die nächsten Wochen?

Valenti: Ich denke, die letzten Spiele waren extrem wichtig, um auch wieder den Anschluss an die anderen Clubs zu bekommen und auch Kontakt zu den Playoff-Plätzen zu halten. Es ist nach wie vor unser großes Ziel, in den anstehenden Spielen einen Push hinzulegen, damit wir noch in Richtung Playoff-Plätze schielen können.

 

Jetzt geht es wieder gegen Kassel: Was muss im Vergleich zum knappen 3:4 am Freitag besser werden?

Valenti: Ich denke, dass wir in unserer defensiven Zone noch ein bisschen kompakter stehen können. Und ansonsten: einfach unser Spiel spielen. Wir sind so gut aufgestellt, dass es schwer ist, uns als Einheit zu brechen.

 

Im Vergleich zum Spiel am Sonntag in Ravensburg dürfte auch die Chancenauswertung optimiert werden...

Valenti: Wenn wir die Chancen reinmachen, die wir in Ravensburg vergeben haben - es waren allein fünf Alleingänge -, haben wir gegen Kassel eine Chance. Auch unsere Torhüter machen zurzeit einen überragenden Job: Wenn das alles wieder stimmt, sollte es kein Problem sein.

 

Kassel hat alle Spiele im Februar gewonnen. Wie groß ist der Reiz, derjenige zu sein, der die Serie stoppt?

Valenti: Schon riesig, klar. Aber wir schauen auf uns: Wir müssen in unserer Situation zusehen, dass wir die Punkte holen. Ganz egal gegen wen.

 

Sie sind seit ein paar Tagen zurück in Heilbronn. Was ist anders, seit Sie das letzte Mal hier waren?

Valenti: Wir sind wieder mehr zusammengewachsen. Der Trainerwechsel hat uns einen Impuls gegeben. Bill bringt uns jeden Tag an unsere Grenzen und die Gegner haben wieder mehr Respekt vor uns.


Martin Peter

Martin Peter

Autor

Über Umwege ist Martin Peter im August 2017 bei der Heilbronner Stimme gelandet. Der gebürtige Norddeutsche lebte davor lange Zeit am Alpenrand und berichtet nun über Eishockey und das sportliche Geschehen im Kraichgau.

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