Falken nach mehreren positiven Corona-Fällen in Quarantäne

Eishockey  Wie lange die Heilbronner Spieler isoliert bleiben müssen, ist offen. Auch bei den Bietigheim Steelers gab es einen positiven Test und in Bad Nauheim ein Verdachtsfall.

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Corona ist zurück bei den Heilbronner Falken - und auch bei den Bietigheim Steelers gab es einen positiven Test. Foto: Andreas Veigel

Seit Mittwochmorgen ist es Gewissheit: Corona ist zurück bei den Heilbronner Falken. Das ist das Ergebnis des am Dienstag durchgeführten PCR-Tests der Mannschaft. Wie der Verein am Abend auch offiziell mitteilte, gibt es gleich mehrere Fälle im Team - und die Falken müssen in Quarantäne. Wie lange genau, wollte der Verein zunächst nicht bekanntgeben. "Wir wollen der DEL 2 in dem Punkt nicht vorgreifen", sagte Frederic Keck, Assistent der Geschäftsführung, mit Blick auf die für diesen Donnerstag kurzfristig anberaumte Ligaversammlung.

DEL2 droht in Schlussphase der Hauptrunde ein Terminchaos

Damit blieb zunächst unklar, wie es weitergehen wird. Denn auch bei den Bietigheim Steelers ist am Mittwoch nach einem PCR-Test ein positiver Fall bekanntgeworden, zudem gab es beim EC Bad Nauheim einen Verdachtsfall. Aus diesem Grund wurde kurzfristig das für den Abend angesetzte Spiel der Roten Teufel gegen Freiburg sowie vorsorglich auch die Partie der Eispiraten Crimmitschau gegen die Löwen Frankfurt verlegt.

Wie es nun weitergeht, wollen die Clubs zusammen mit DEL-2-Geschäftsführer René Rudorisch bei einem Meeting beraten. Klar ist, dass der Liga auf den letzten Metern der Hauptrunde ein Terminchaos droht. Denkbar ist auch, dass manche Spiele der Hauptrunde aufgrund des engen Terminplans gar nicht mehr gespielt und die Platzierungen anhand eines Quotienten ermittelt werden. Mit Blick auf Platz acht, der zur Teilnahme an den Playoffs reichen würde, hätten die Falken die Nase vorne vor Verfolger Crimmitschau.

Zeitplan der Endrunde wird nicht verändert

Dass am Zeitplan der am 23. April beginnenden Endrunde noch gerüttelt wird, hält Rudorisch trotz der aktuellen Entwicklung für unwahrscheinlich. "Wir können nicht nochmal zwei Wochen warten und dann mit den Playoffs starten." Die zeitliche Schmerzgrenze sei bereits erreicht, Ende Mai muss die Runde abgeschlossen sein. Zumal ein Aufsteiger ermittelt werden soll.


Martin Peter

Martin Peter

Autor

Über Umwege ist Martin Peter im August 2017 bei der Heilbronner Stimme gelandet. Der gebürtige Norddeutsche lebte davor lange Zeit am Alpenrand und berichtet nun über Eishockey und das sportliche Geschehen im Kraichgau.

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