Frohe Botschaften für das Falken-Team

Heilbronn  Justin Kirsch verstärkt in der neuen Saison wieder die Offensive der Falken. Mit Brock Maschmeyer bleibt eine Defensiv-Säule.

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Mit Justin Kirsch kehrt viel Offensivpower zu den Falken zurück.

Foto: Schmerbeck

Er ist wieder da: Stürmer Justin Kirsch kehrt nach einem Jahr bei Ligakonkurrent Kassel Huskies zur neuen DEL-2-Saison zu den Heilbronner Falken zurück. "Ich freue mich wirklich unheimlich. Für mich und meine Frau ist Heilbronn eine Art Heimat, abseits von Kanada, geworden", sagt der 27-Jährige, der am Donnerstag vorerst zurück nach Kanada geflogen ist.

Kirschs Rückkehr ist indes nicht die einzig frohe Kunde, die der Club am Freitag bekannt gab: Mit Verteidiger Brock Maschmeyer bleibt den Falken ein Leistungsträger aus der vergangenen Saison erhalten. Beide unterschrieben für die nächsten beiden Spielzeiten − und sind ein weiteres Teil im Kaderpuzzle der Verantwortlichen um Geschäftsführer Atilla Eren. Mit den bereits verpflichteten Matthias Nemec, Sebastian Hon, Marcus Götz, Tim Miller und Stefan Della Rovere umfasst der Kader aktuell sieben Spieler. Das ist in der angespannten Lage ein durchaus positives Zeichen.

Machmeyer ist wichtige Größe in der Defensive

"Bei unseren Planungen für die kommenden Spielzeiten versuchen wir, den erfolgreichen Kernkader an uns zu binden und mit spielerisch starken und verlässlichen Spielern zu ergänzen", verrät Manager Eren. In diesem Fall: optimal gelungen. Maschmeyer geht schon in seine dritte Saison bei den Heilbronner Falken und war auch in der abgelaufenen Spielzeit eine wichtige Größe in der Defensive. Und im Team. "Brock ist in allen drei Zonen stark, speziell in der eigenen", meint Ex-Trainer Alexander Mellitzer.

"Es ist herausragend, wie er Eins-gegen-eins-Situationen löst und den Gegnern dabei entwischt." Der Verein betont, dass es aber auch die positive Art sei, die den 27-Jährigen zu einer wichtigen Säule macht. Umgekehrt ist auch Maschmeyer angetan von Heilbronn: "Ich kenne kaum einen besseren Ort, um Eishockey zu spielen. Wir haben hier die besten Voraussetzungen um erfolgreich zu sein." Vorteil: Der Verteidiger hat einen deutschen Pass.

Der Schlagschuss von Kirsch ist berüchtigt

Den bringt auch Kirsch mit: Den Deutsch-Kanadier haben die Falken im Sommer nur ungern ziehen lassen: "Er war der einzige Abgang, den wir gerne behalten wollten", verrät Mellitzer, der auch an der Rückkehr noch mitgewirkt hat. Kirschs Qualitäten sind unbestritten: Satte 60 Scorerpunkte hatte er in der Saison vor seinem Weggang gesammelt. Vor allem sein gewaltiger Schlagschuss ist berüchtigt. "Justin im Powerplay auf rechts, Yannik Valenti auf links und einer, der die Scheiben verteilt − da müssen sich die anderen aber warm anziehen", sagt Mellitzer.

Allerdings ist noch unklar, wie es mit Förderlizenzspieler Valenti weitergeht. Das hängt auch von den Adlern Mannheim ab. Nach eigenen Angaben befinden sich die Falken mit allen weiteren Spielern der abgelaufenen Runde im Gespräch. map


Martin Peter

Martin Peter

Autor

Über Umwege ist Martin Peter im August 2017 bei der Heilbronner Stimme gelandet. Der gebürtige Norddeutsche lebte davor lange Zeit am Alpenrand und berichtet nun über Eishockey und das sportliche Geschehen im Kraichgau.

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