Finnischer Stürmer für die Heilbronner Falken

Eishockey  Manager Atilla Eren reagiert auf die Verletzungsmisere und verpflichtet Eero Savilahti. Der 27-Jährige ist bereits am Samstag im Gastspiel bei Tabellenführer Kassel spielberechtigt.

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Eero Savilahti
Neu bei den Falken: Eero Savilahti. Foto: Heilbronner Falken GmbH

Die Heilbronner Falken haben sich selbst ein verspätetes Weihnachtsgeschenk beschert. „Wir haben an Heiligabend verhandelt, am zweiten Weihnachtsfeiertag war er schon da“, freut sich Falken-Manager Atilla Eren am Freitag über die Blitz-Verpflichtung von Eero Savilahti. Der 27-jährige Finne erhält beim DEL-2-Tabellenzweiten einen Tryout-Vertrag bis Ende Januar. „Nachdem klar war, dass Alexander Nikiforuk länger als zwei Spiele ausfällt, haben wir entschieden zu reagieren. Perfekt für uns, dass Eero schnell aus seinem Vertrag heraus konnte und bereit war, sofort zu kommen“, sagt Eren.

Alte Bekanntschaft macht's möglich

Der 1,86 Meter große Linksschütze hat bisher ausschließlich in seinem Heimatland gespielt. In 229 Erstliga-Einsätzen erzielte der gebürtig aus Tampere stammende Savilahti 30 Tore und 44 Assists. Zuletzt trug er das Trikot seines Heimatvereins Koovee in der zweiten finnischen Liga. Dort bekam er allerdings nur wenig Spielzeit, so dass er schon länger mit einem Wechsel liebäugelte. „Unser Co-Trainer Ilkka Pakarinen kannte Eero noch von der finnischen U20-Nationalmannschaft und war überzeugt, dass er gut bei uns reinpasst“, sagt Eren. Am Freitagmorgen wurden sämtliche Formalitäten erledigt, Savilahti darf bereits am Samstag (14 Uhr) im Topspiel in Kassel eingesetzt werden. „Das ist auch ein Zeichen an die Mannschaft, die wir in der schwierigen Personalsituation unterstützen wollen“, sagt Eren.

Ausbildungskontingent frühzeitig erfüllt

Dazu passt auch, dass Verteidiger Tobias Möller kein Förderlizenzspieler der Adler mehr ist, sondern ein U21-Ausbildungsspieler der Falken und damit fest im DEL-2-Kader steht. Da Sebastian Hon wegen einer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfallen wird, kann Möller immer als 19. Spieler auf den Spielberichtsbogen gesetzt werden. Sowohl Hon als auch Möller besitzen einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison. „Das ergibt Sinn, da wir ab der Spielzeit 20/21 ohnehin zwei Ausbildungsspieler haben müssen“, sagt Eren. Das entsprechende Duo der Falken steht damit bereits jetzt fest.  

Ebenso festgelegt ist der Name der Heilbronner Eishalle. Bis Saisonende wird sie weiterhin Kolbenschmidt-Arena heißen. „Wir befinden uns momentan in Verhandlungen mit möglichen neuen Namensgebern. Noch ist nichts spruchreif“, sagt Eren.

 

Drei hart erkämpfte Weihnachtspunkte für die Falken

Zu Beginn roch es nach einem Torfestival am zweiten Weihnachtstag. Am Ende wurde es ein wichtiger 5:3 (5:2, 0:1, 0:0)-Arbeitssieg der Heilbronner Falken gegen DEL 2-Schlusslicht Bayreuth. >>Zum Spielbericht


Stephan Sonntag

Stephan Sonntag

Autor

Stephan Sonntag arbeitet seit Oktober 2008 für die Heilbronner Stimme. Nach seinem Volontariat wurde der gebürtige Westerwälder in die Sportredaktion übernommen. Dort ist er für Handball, Eishockey, Boxen und Rugby zuständig. 

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