Generalprobe der Falken geht schief

Eishockey  Heilbronner Heim-4:5 gegen Oberligist Duisburg

Von unserem Redakteur Andreas Öhlschläger

Gut war das nicht. Die Generalprobe der Heilbronner Falken für die neue DEL-2-Saison ist schiefgegangen. Gegen den Oberligisten Füchse Duisburg gab es im letzten Testspiel ein 4:5 (1:3,2:1,1:1). Am Freitag beginnt mit dem Heimauftritt gegen Aufsteiger Bayreuth die Punktspielrunde in der DEL 2.  Dann sollten es vor allem ein paar Defensivschwächen weniger sein.

Gleich nach 33 Spielsekunden gab es für die Falken eine Fünf-Minuten-Überzahlchance, weil der Duisburger Tom Schmitz wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine Spieldauerstrafe kassierte. Er hatte Falken-Stürmer Justin Kirsch im Gesicht erwischt. Lange währte das Heilbronner Powerplay aber nicht, dann musste Tyler Gron auf die Strafbank.

In der 4. Minute zappelte der Puck dennoch im Duisburger Tor. Ville Järveläinen traf aus der Distanz. 1:0 für die Falken. 16 Sekunden später stand es 1:1. Raphael Joly glich für den Oberligisten aus. Als die Füchse in der 7. Minute in Überzahl auf dem Eis waren, sorgte Lars Grözinger für das 1:2. Da hatten die Falken mehr zugeschaut als mitgespielt.

Für Duisburg war es leicht, torgefährlich zu werden. In der 14. Minute fiel folgerichtig das 1:3. Der starke Raphael Joly war erneut der Torschütze. Gleich darauf gab es eine zweite große Strafe gegen Duisburg, wieder wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Diesmal war Maik Klingsporn der Übeltäter, erwischt hatte es Järveläinen. Erneut also eine fünfminütige Überzahlchance für die Falken. Ein Treffer gelang ihnen in dieser Zeit nicht.

In der 23. Minute hätte Chris St. Jacques beinahe das 1:4 erzielt. Der ehemalige Bietigheimer kam frei vor Goalie Stefan Ridderwall zum Schuss. Aber der hielt. In der 31. Minute nutzten die Falken ein Powerplay. Verteidiger Jordan Heywood donnerte den Puck ins Duisburger Tor. Der Anschlusstreffer. Nur noch 2:3. Es dauerte nicht lange bis zum Ausgleich. Markus Eberhardt stand in bester Mittelstürmerposition frei und traf zum 3:3. Das war in der 33. Minute.

Aber die Falken waren weiterhin nicht stabil genug in der Defensive. In der 34. Minute sorgte Björn Barta für das 3:4. Im Schlussabschnitt schoss Lars Grözinger das 3:5 (42.). Die Füchse machten in dieser Situation Tempo, die Falken blieben behäbig. Ein Abstaubertor von Tyler Gron brachte die Heilbronner Mannschaft vor 500 Zuschauern nochmal heran, 4:5 (48.). Doch mehr gelang nicht.

Tor: Ridderwall (Holmgren)
Abwehr: Martens, Gödtel - Kurz, Heywood - Vogl, Botzenhardt - Schütz
Angriff: Kirsch, Gron, Schwartz - Järveläinen, Helms, Lavallee - Krüger, Forster, Gelke - Blank, Eberhardt, Stöber


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