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TSV Weinsberg erwartet zweikampfstarke Germania Großsachsen

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Die Weinsberger empfangen in der Baden-Württemberg Oberliga am Samstagabend den TVG Großsachsen im vorerst letzten Heimspiel in der Weibertreuhalle. Trainer Oliver Heß bangt allerdings um einen Leistungsträger.

Wird er fit oder nicht? Jan König (Mitte mit Ball) könnte im TSV-Spiel den entscheidenden Unterschied ausmachen, ist aber derzeit noch angeschlagen.
Wird er fit oder nicht? Jan König (Mitte mit Ball) könnte im TSV-Spiel den entscheidenden Unterschied ausmachen, ist aber derzeit noch angeschlagen.  Foto: Ralf Seidel

Der Start geglückt, die ersten Punkte auf der Habenseite verbucht - das Fazit des Saisonauftakts von Handball-Oberligist TSV Weinsberg bei Aufsteiger VfL Waiblingen fiel nach dem letztlich deutlichen 30:23 (16:12) nahezu uneingeschränkt positiv aus. "Unsere Top-Einstellung in der Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg", sagt Trainer Oliver Heß, der sich auch noch sechs Tage später darüber freut, einen guten Aufsteiger trotz kleinerer Anlaufschwierigkeiten bei nur 23 Toren gehalten zu haben.

"Das war kein Selbstläufer und das wird es auch weiterhin nicht sein. Wir müssen uns in jedem Spiel alles wieder neu erarbeiten und uns immer wieder neu beweisen", betont Heß. Der nächste "Arbeitstag" wartet bereits an diesem Samstag (20 Uhr) auf sein Team, wenn mit dem TV Germania Großsachsen ein Drittliga-Absteiger in der heimischen Weibertreuhalle aufschlägt.

Drittliga-Erfahrung und Zweikampfhärte

Für Heß ist der TVG einer der Favoriten auf den Aufstieg, der dazu beiträgt, dass in der Oberliga die spielerische Klasse in der Breite zugenommen hat. Er erwartet vor allem in der Abwehr einen körperlich präsenten Gegner, der auf der anderen Seite des Feldes mit viel Zug zum Tor auffällt. Sein Team werde sich auf eine gewisse Zweikampfhärte einstellen müssen, um den Gästen aus Hirschberg an der Bergstraße im Rhein-Neckar-Kreis die Stirn bieten zu können.

Zum Saisonauftakt gewannen die Germanen - ebenfalls mit sieben Toren Vorsprung - gegen den TSB Schwäbisch Gmünd. "Sie hatten zwar einen kleineren Umbruch, aber die Hälfte des Teams kommt mit Drittliga-Erfahrung", weiß Heß. Mindestens ein Auge sollten seine Spieler zudem auf Rechtsaußen Marius Schneider haben.

Fragezeichen stehen noch hinter einem Einsatz von Jan König

Ob das auch für Jan König gilt, wird sich erst im Laufe des Samstags herausstellen. Der linke Rückraum-Spieler laboriert zurzeit noch an leichten Leistenproblemen. Ob er fit wird, entscheidet sich erst kurzfristig. "Er hat eine super Mentalität und könnte der Mannschaft mit seiner Aggressivität helfen", sagt sein Trainer.

Für einige Wochen wird das Kräftemessen mit dem TVG das letzte Heimspiel der Weinsberger sein. Aufgrund einer Teilsanierung der Weibertreuhalle spielt der TSV erst am 5. November gegen die TGS Pforzheim wieder in heimischer Umgebung. Dazwischen liegen fünf Auswärtsspiele. "Wir hätten natürlich schon lieber Heim- und Auswärtsspiele abwechselnd", gibt Oliver Heß zu. Er betont aber auch: "Das soll nicht als Alibi herhalten."

 

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