Perfekter Auftakt für die HSG-Männer, Pech für die HSG-Frauen

Handball  Der Landesliga-Aufsteiger HSG Hohenlohe gewinnt mit 24:19 bei der HSG Böblingen/Sindelfingen II. Die Hohenloher Frauen verlieren an selber Stelle knapp mit 19:20.

Von unserer Redaktion
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Nach langer Corona-Pause war die Freude bei den Hohenloher Panthers groß, endlich wieder spielen zu können. Die Damen starteten direkt mit einer Auswärtspartie gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen. Da die Gastgeberinnen ebenfalls aus der Landesliga in die Verbandsliga aufgestiegen sind, reisten die Panthers mit Respekt nach Sindelfingen. Der Respekt war auch berechtigt, die Hohenloherinnen verloren knapp mit 19:20.

Zum Saison-Auftakt gelang dem Landesligaaufsteiger HSG Hohenlohe in einer umkämpften Begegnung ein durchaus verdienter 24:19-Auswärtserfolg gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen II. Es gibt sicherlich in der frühen Phase der Saison noch in vielen Bereichen Verbesserungspotenzial, doch die Mannschaft zeigte sich in einem guten konditionellen Zustand und vor allem Charakter; zwei Punkte waren die verdiente Belohnung.

Frauen Verbandsliga

HSG Böblingen/Sindelfingen - HSG Hohenlohe 20:19

Die Panthers starteten hochmotiviert und konzentriert ins Spiel und erkämpften sich durch starke Einzelaktionen durch Julika Schneider und eine kompakte Abwehr einen 4:1-Vorsprung. Die Heimmannschaft legte ihre Nervosität ab und glich auf 4:4 aus. Bis zum 7:7 war das Torverhältnis ausgeglichen, danach zogen die Panthers bis zur Halbzeit auf 11:9 davon.

In der Pause fand der Trainer Petros Kitsikoudis die richtigen Worte, denn die Panthers kamen hellwach zurück. Einen starken Rückhalt gab Sophie Straub, die in dieser Phase viele freie Würfe parierte. So konnte man auf 11:18 davonziehen.

Aus dem Nichts kippt das Spiel

Julika Schneider

Fotos: Marc Schmerbeck

In den nächsten 15 Minuten kippte das Spiel durch viele technische Fehler im Angriff, erschwerend kam hinzu, dass die Hohenloherinnen vier Siebenmeter und zweimal zwei Minuten gegen sich kassierten. So konnte die Heimmannschaft angepeitscht durch ihre Fans Tor um Tor aufholen und sich eine 20:18-Führung erkämpfen.

Durch eine Auszeit versuchte man Ruhe und Struktur reinzubringen, durch einen Siebenmeter gelang den Panthers der Anschlusstreffer. Im letzten Angriff der Heimmannschaft zog der Trainer die Grüne Karte, dies nutze auch Kitsikoudis und forderte für die letzten 20 Sekunden einen schnellen Ballgewinn und höchste Aufmerksamkeit. Dies setzte die HSG zwar um, doch das verdiente Unentschieden gelang nicht, da ein möglicher Siebenmeter nicht gegeben wurde.

HSG Hohenlohe: Sophie Straub (Tor), Marie-Katrin Zentler (Tor), Milena Hack (3), Fragner, Kathrin Bauer, Verena Friedl (2), Vivien Binder (5/4), Nathalie Geiger (1), Julika Schneider (7), Michelle Fietze (1), Cora Stithem, Julia Samer.


Männer Landesliga

HSG Böblingen/Sindelfingen II - HSG Hohenlohe 19:24

Nach der langen Pause und dem Aufstieg in die Landesliga waren die Männer der HSG Hohenlohe gespannt, wohin die Reise zum Saisonauftakt gehen würde.

In der Anfangsphase bestimmten die Abwehrreihen auf beiden Seiten das Geschehen und es konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Einfache technische Fehler im Angriff der Hohenloher führten zu einer Führung der Heimmannschaft, welche bis zur Pause zu einem nicht unverdienten Spielstand von 11:9 ausgebaut wurde.

Starke Torhüterleistung von Rainer Folberth

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Perfekter Auftakt für die HSG-Männer, Pech für die HSG-Frauen

Für Rico Scheub und die Männer der HSG Hohenlohe hätte der Saisonauftakt in der Landesliga kaum besser laufen können. Bei Böblingen/Sindelfingen gelang ein Sieg.

m Spiel der Hohenloher fehlte es vor allem im Angriff an Ideen und Torgefährlichkeit. Doch von dem kleinen Rückstand ließ man sich nicht verunsichern. Es war klar, dass mehr Tiefe in den Angriffen und klare Aktionen der Schlüssel zum Erfolg sein würden.

In der zweiten Halbzeit kam die HSG gut ins Spiel und konnte schnell ausgleichen. In der Folge kämpften sich die Hohenloher vor allem durch eine gute Abwehr und einen starken Rainer Folberth im Tor immer besser ins Spiel.

Nach der Abwehr kommt auch der Angriff in Schwung

Sinnbildlich dafür war auch, dass der Heimmannschaft bis zur 40. Minute kein Tor gelang. Allerdings schafften es die Hohenloher in dieser Phase noch nicht, die starke Abwehr durch erfolgreiche Aktionen im Angriff zu belohnen und sich abzusetzen. Doch im weiteren Spielverlauf wurde auch im Angriff immer öfter der freie Mann gefunden und die Torabschlüsse wurden besser verwertet als noch in der ersten Halbzeit.

Über ein 15:15 in der 43. Minute konnte man sich bis zur 55. Minute eine 22:17-Führung herausspielen. Diese Führung verteidigte man clever bis zum Schluss und so konnte sich die HSG letztendlich über einen 24:19-Auswärtserfolg freuen.

HSG Hohenlohe: Rainer Folberth, Jan Sauer (beide Tor), Lucas Breitner (1), Jochen Samer (2), Aljoscha Münz, Rico Scheub (2), Vincent Reinalter, Leonard Seiz (1), Theo Morgenstern (2), Lukas Kinkel (3), Yannick Guldi (4), Kevin Weippert (2), Nico Gräter (4) Alexander Mies (3)

 

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